Der Tirschenreuther Kultursommer 2026 hat sein erstes Ausrufezeichen gesetzt. Bei bestem Wetter kamen am Samstagabend wohl um die 1000 Besucher in den Fischhofpark, um einige rockige Stunden zu verbringen. Herausragend die Würzberger Band „Starting Five“ mit ihrer „Rockröhre“ Vanessa, die mit ihren tollen Stimme begeistern konnte. Der Band kaufte man auch ab, dass siebegeistert waren, auf dieser Seebühne mit dem wunderbaren Ambiente und der traumhaften Kulisse spielen durften. „Starting Five“ war schon einmal vor drei Jahren in Tirschenreuth, doch damals war das Wetter nicht gerade einladend, ganz im Gegensatz zu heuer. Die Band bot eine tolle Rock-Show vom Feinsten, ein Rock-Klassiker nach dem anderen wurde förmlich zelebriert, sowohl gesanglich als auch musikalisch. Was diese Band drauf hatte, war einfach sensationell und stark.
In der Pause sorgte dann wohl Deutschlands bestes Udo Lindenberg Double Rudi Wartha, ebenfalls aus Würzburg, für wahre Begeisterung bei allen Udo Lindenberg-Fans. Wartha, der vor drei Jahren auch schon mal in Tirschenreuth war, zeigte sich ebenso von Tirschenreuth begeistert. Ganz in Udo Lindenberg-Manier sagte er: „Wir sind gekommen, um mit euch zu feiern. Für Euch Mucke zu machen. Vielen Dank, dass ihr hier seid!“ Und schon legte er auch los, und ließ nahezu alle Lindenberg-Hits vom Dampfer, etwa „Cello“, „Einer muss den Job ja machen“ oder „Sonderzug nach Pankow“ und „Auf der Andrea Doria“, um nur einige zu nennen. Dabei mischte er sich immer wieder unter die Fans, die ihn lautstark feierten und auch kräftig mitsangen. Er sang nicht nur wie Udo Lindenberg, er hatte auch die Kleidung und die Sprüche des Hamburger Entertainers voll drauf.
Ein Lob auch an die zahlreichen Helfer und Helferinnen, die dieses vierwöchige Event erst möglich machen, Klar, dass sich teilweise einige Warteschlangen bildeten, aber die diesjährige Premiere ist geglückt. So war beispielsweise die erste Schicht beim Burger-Stand, wo es „Pulled Pork Burger“ gab, hochkarätig mit dem ehemaligen Autohaus-Besitzer Markus Friedl, Polizist und „Club-Legende“ Albert Üblacker sowie 2. Bürgermeister Sebastian Rosnitschek besetzt.

















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