27.12.2019 - 13:23 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Lions-Club Tirschenreuth spendet 10.000 Euro aus Weihnachtsmarkterlös

Der achte Tirschenreuther Weihnachtsmarkt war der bisher erfolgreichste. Dementsprechend war auch der Reinerlös, den die Lions an gemeinnützige, soziale, karitative und kulturelle Einrichtungen spenden.

Die Vertreter der Vereine, Institutionen und karitativen Einrichtungen zusammen mit Lions Vize-Distrikt-Governor Franz Göhl, Präsident Albert Saller und Schatzmeister Ludwig Reber (von rechts) und Zweitem Bürgermeister Peter Gold (Zweiter von links).
von Norbert Grüner Kontakt Profil

Die ersten 10 000 Euro verteilte der Lions-Club Tirschenreuth im Rathaus. 16 Spendenkuverts hatten die Verantwortlichen mitgebracht. Bedacht wurden dabei der Krieger- und Soldatenbund Falkenberg, die Blaskapelle Falkenberg und das Forum Falkenberg - Freunde der Burg. In Tirschenreuth wurden die Feuerwehr, die Rappelkiste, die Caritas-Einzelhilfe für Asylsuchende, der Caritas Kinderhort, Leben Plus, der Förderverein Fischhofpark sowie die Altenheime Ziegelanger und Mühlbühl berücksichtigt.

Rappelkiste und Feuerkinder

Des weiteren erhielten die Narhalla Windischeschenbach, die Rappelkiste Mitterteich, die Aktion Feuerkinder der Waldsassener Ärztin Dr. Annemarie Schraml und das Altenheim Phönix in Mitterteich die begehrten Kuverts. Seit knapp 95 Jahren gibt es das Deutschland-Lions Projekt "Sight First", bei dem Menschen mit Sehbehinderungen in Afrika geholfen wird. Derzeit wird in Tansania in diesem Rahmen für 12 Millionen Euro eine Augenklinik gebaut. Auch dafür spendeten die Tirschenreuther Lions.

Lions-Präsident Albert Saller erklärte, dass der Service-Club immer bestrebt sei, eine gesunde Mischung zwischen Jung und Alt zu finden, um den Automatismus zu vermeiden, dass alle Jahre die gleichen Kandidaten die Nutznießer seien.

Eine gar nicht so leichte Aufgabe, wie er sagte. Er dankte allen Unterstützern und Helfern, die jedes Jahr dazu beitragen, dass diese Spenden überhaupt ermöglicht werden könne. Der Vize-Distrikt-Governor des Bezirks Bayern Ost und Hauptorganisator Franz Göhl ergänzte, dass ohne die Helfer aus dem Asylbewerberheim der Weihnachtsmarkt kaum in dieser Qualität aufgebaut werden könne. Der Markt sei mittlerweile weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt. Göhl habe sich diesmal die Mühe gemacht und sich die verschiedenen Autokennzeichen auf den Parkplätzen angeschaut. "Dreiviertel kamen woanders her."

Mit Stadt verbunden

Auch die Stadt sei mittlerweile sehr eng mit dem Weihnachtsmarkt verbunden. Zweiter Bürgermeister Peter Gold sagte, dass sich der Markt zu einer regelrechten Marke entwickelt habe, die in ganz Bayern bekannt sei. Er erinnerte daran, dass alle Tirschenreuther Großereignisse aus dem Fischhofpark entstehen und entstanden sind.

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