Non-Stop-Betrieb beim Flugplatzfest in Tirschenreuth

Tirschenreuth
02.08.2022 - 10:33 Uhr

Wer gerne mal in die Luft gehen wollte, hatte beim Segelflugclub Stiftland die beste Möglichkeit dazu. Doch nicht nur für Flugsport-Begeisterte war beim Flugplatzfest einiges geboten.

Einen solch großen Besucheransturm wie in diesem Jahr hat es beim Flugplatzfest des Segelflug-Clubs Stiftland wohl bisher noch nicht gegeben. An den die beiden Festtagen war für die ganze Familie etwas einiges geboten: Vom Gottesdienst im Hangar, über Musik, Tombola und Hüpfburg bis hin zum vielseitigem Essensangebot beim Frühschoppen oder am Nachmittag und dem Public Viewing am Sonntagabend mit der Übertragung des Endspiels der Frauenfußball-Europameisterschaft.

Flüge ohne Pause

Heiß begehrt waren allerdings die Rundflüge mit den drei Motorseglern, einem Ultra-Leichtflieger, den beiden Gyrokoptern und dem Hubschrauber. Er herrschte Non-Stop-Betrieb. Viele Besucher nutzten das Angebot, um einen Blick von oben auf die Kreisstadt zu bekommen. Für die Piloten gab es fast keine Pausen, sie waren dauernd unterwegs.

Zum ersten Mal überhaupt flog die elfjährige Mia Lenk aus Liebenstein, ihr Pilot war Michael Beyer. "Ich bin voll aufgeregt, aber ich freue mich darauf", sagte sie und schon ging es in die Luft. Einen Rundflug mit dem Motorsegler wagte auch der neunjährige Hugo Walbrunn aus Tirschenreuth. Er war nicht mehr ganz so nervös, denn vor Corona war er schon einmal einen Rundflug dabei. Seine Mama cremte ihn noch mit Sonnencreme ein, bevor es losging.

Jeweils mit einem Gyrokopter flogen der zehnjährige Nico und seine Mama Sandra Fenzl. Nico zeigte sich vor dem Flug leicht nervös. Das muss allerdings an der Maschine liegen: Nico liebt das Fliegen, mit dem Motorsegler und dem Hubschrauber war er schon mal unterwegs, berichtete seine Mutter.

50 Helfer im Einsatz

Am Sonntagvormittag fand traditionell ein Festgottesdienst im Hangar statt, den Stadtpfarrer Monsignore Georg Flierl zelebrierte. Mit dabei beim Gottesdienst waren rund 100 Schützen-Jugendliche, die nebenan auf dem FSV-Gelände zelteten. Für die musikalische Umrahmung sorgten die "Grenzlandbuam" aus Bärnau, die die Haydn-Messe spielten. Nach dem Gottesdienst spielten sie zünftig zum Frühschoppen auf. Auch das mobile Impfzentrum des BRK bot Impfungen gegen das Coronavirus an. Auf Nachfrage der Oberpfalz-Medien ließen sich bis zum späten Sonntagnachmittag immerhin vier Menschen impfen. Vorsitzender des Segelflug-Clubs Stiftland, Peter Feistenauer, zeigte sich hoch zufrieden und dankte auch den vielen ehrenamtlichen Helfern im Verein. "Rund fünfzig Mitglieder haben am Samstag und am Sonntag mitgearbeitet. Ohne diesen Einsatz könnten wir solch ein Fest gar nicht meistern", sparte er nicht mit Lob.

 
 

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