Das Hochfest der Katholiken findet immer zehn Tage nach Pfingsten statt. Diesmal spielte das Wetter auch schon am Vortag mit - gut für unzählige Mitglieder der Pfarrgemeinden. Deren Aufgabe war es, am Mittwochabend und am frühen Donnerstagmorgen die Außenaltäre mit Blumenteppichen für die Prozessionen vorzubereiten.
Helfer im ganzen Landkreis haben sich wieder viel Mühe gemacht: Wunderschöne Blumenbilder zierten in den Orten die jeweils vier aufgebauten Außenaltäre, Pfingstrosen aus heimischen Gärten fanden für die floralen Kunstwerke ebenso Verwendung wie Veilchen, Margariten, Gräser, Wiesenkraut und mehr. Dazu waren auch noch die Häuser mit Birkenbäumchen versehen.
Leider gab es auch Ärger bei den Vorbereitungen. In Mitterteich berichtete eine Mitwirkende von einer uneinsichtigen Bürgerin, die trotz eines aufgestellten Verbotsschilds ihr Auto ausgerechnet auf dem für den Blumenteppich vorgesehenen Platz geparkt habe. Auf die Bitte zum Wegfahren habe die Frau mit der Beschimpfung des Aufbau-Teams reagiert. Dieses Ärgernis trübte aber keineswegs die Freude über das tolle Wetter am Fronleichnamsmorgen. Frauen und Mädchen konnten in hübschen Sommerkleidern, Männer in kurzärmeligen Hemden und Buben in kurzen Hosen losziehen, um den Pfarrer nach dem Festgottesdienst bei der Fronleichnamsprozession zu begleiten.
Das Einkehren mit der Familie zum Frühschoppen oder zum Mittagessen nach der Prozession gehörte für viele ebenso zur Tradition. Und so füllten sich bei dem herrlichen Wetter zahlreiche Biergärten.
Tirschenreuth
31.05.2018 - 15:07 Uhr
Prozessionen bei Kaiserwetter
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