„Kaiserwetter“ herrschte am Sonntag beim traditionellen Gartenfest der Feuerwehr Tirschenreuth auf dem Feuerwehrgelände und im Feuerwehrgerätehaus. Entsprechend war auch die Besucherzahl: Über den gesamten Tag verteilt dürfte es auf jeden Fall eine vierstellige Festbesucherzahl gewesen sein. Vor allem am Abend waren nahezu alle Sitzplätze belegt.
Eröffnet wurde das Fest traditionell mit einem Festgottesdienst, den Stadtpfarrer Monsignore Georg Flierl zelebrierte. Rund 400 Gottesdienstbesucher dürften es laut Feuerwehr-Vorsitzendem Markus Mayer wohl gewesen sein. Die Großkonreuther Blaskapelle umrahmte den Gottesdienst und später auch den Frühschoppen sowie den frühen Festnachmittag.
Ein Renner war wieder das Mittagessen, es gab Schweinebraten mit „Spoutz'n“ und Sauerkraut. Mehr als 300 Portionen wurden verkauft. Ab dem späten Nachmittag sorgte dann der „Original Oberpfälzer Buam Express“ mit Andreas Gleißner für Stimmung auf dem Fest. Auch so manche Schnunkelrunde durfte dabei nicht fehlen. Die Party-Musik und die vielen "Gassenhauer" waren wohl ganz nach dem Geschmack der Festbesucher.
Auch kulinarisch wurde einiges geboten: Neben Grillspezialitäten gab es als besondere Schmankerl Steckerlfisch und geräucherte Forellen sowie Dotsch mit Apfelmus. Nicht zu verachten waren auch die selbstgemachten Kuchen und Torten mit Kaffee. Nicht weniger als 30 verschiedene Kuchen und Torten gab es im Angebot. Ein besonderer Höhepunkt war diesmal das eigens für dieses Feuerwehrfest kreierte Eis von „La Strada“: ein Vanilleeis mit Himbeeren. Neben dem Festbier und Weizen waren auch Weine und Cocktails sowie Aperol-Sorten im Angebot.
Für die Kinder standen immer wieder Feuerwehr-Rundfahrten in das Tirschenreuther Stadtgebiet auf dem Programm. Dazu gab es noch Wasser-Zielspritzen, einen großen Sandkasten und zwei Hüpfburgen im Angebot. In einem ersten Resümee zeigte sich Vorsitzender Markus Mayer am Sonntagabend sehr zufrieden über die Anzahl der Festbesucher. Besonders freute er sich über die Tatsache, dass auch viele befreundete Nachbarwehren zu diesem Fest kamen. Dies unterstreiche den Zusammenhalt der Wehren im Stiftland. Das größte Lob zollte er allen Helfer und Helferinnen, ohne die ein solches Fest nicht machbar wäre. 70 Ehrenamtliche, so Mayer, waren über den ganzen Tag verteilt aktiv. Darunter auch Altbürgermeister und Feuerwehr-Ehrenvorsitzender Franz Stahl, der es sich nicht nehmen ließ, auch diesmal wieder als Bedienung bei „seiner“ Feuerwehr aktiv mitzuhelfen.


























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