Auch der zweite Fischhoflauf der Leichtathletik-Abteilung im ATSV Tirschenreuth war eine Werbung für den Breiten- und Nachwuchssport. Rund 130 Läuferinnen und Läufer aus sage und schreibe 20 verschiedenen Vereinen nahmen teil. Organisator und „Stadionsprecher“ Christian Wotruba konnte ein stattliches Teilnehmerfeld vorweisen. Sogar aus dem sächsischen Chemnitz und dem benachbarten Tschechien waren einige Läuferinnen und Läufer am Start. Eigentlich hatte es noch mehr Anmeldungen gegeben, aber manche waren dann doch nicht zum Lauf gekommen.
Vor allem für die Kinder waren die Läufe im Fischhofpark bei traumhaftem Spätsommerwetter ein absolutes Highlight. Sie konnten sich mit anderen Sportlern messen. Aber auch einige erfahrene Läufer, wie der Tirschenreuther Jürgen Steiner, der für den Turnerbund Weiden startete, nahmen teil und nutzten ihren Lauf als Trainingseinheit.
Die Läufe waren altersgerecht aufgeteilt: Die Jüngsten der Altersklasse U8 liefen nur eine Runde von etwa 430 Metern. Mit steigendem Alter standen dann zwei oder sogar drei Runden auf dem Programm. Die Altersklassen ab U14 liefen eine komplette Fischhofrunde, die etwa 1.860 Meter lang war. Die Altersklassen ab U16 sowie Männer und Frauen über 60 liefen zwei Fischhofrunden, was rund 3.720 Metern entsprach. Die längste Strecke war im Hauptlauf der Männer zu bewältigen; drei Fischhofrunden entsprachen 5.580 Metern. Mit 26 Läufern war das Teilnehmerfeld des Hauptlaufs gut besetzt.
Unter den Läufern war auch der Tirschenreuther Felix Strötz. Er lief in einem kompletten Feuerwehranzug mit Helm und einer Sauerstoffflasche auf dem Rücken – das sorgte für großes Aufsehen. Ob er im kommenden Jahr noch mehr Feuerwehrleute motivieren kann, hier mitzulaufen? Der engagierte „Promotor“ Gerhard Bauer schickte sieben Läufer für sein Steinbauer-Promotionteam ins Rennen und motivierte sie vor dem Start persönlich.
Die Sparte Leichtathletik des ATSV Tirschenreuth unter der Leitung von Kerstin Eckmeyer meisterte die Breitensportveranstaltung hervorragend. Rund 30 Helferinnen und Helfer waren als Streckenposten oder im Versorgungsbereich im Einsatz. Übrigens wurde erstmals eine elektronische Zeitmessung durchgeführt, anstatt „nur“ mit der Stoppuhr zu messen.


















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