Die 42-Jährige spielte mit ihrem Saxofon zum Auftakt "Tochter Zion". Das als Adventslied bekannte Stück wird in der Pfarrei Bärnau traditionell am Weißen Sonntag musiziert. Dann folgte "Kein schöner Land" und zum Abschluss "Ode an die Freude".
Mit ihren drei Musikstücken will die Geschäftsführerin der Bärnauer Grenzlandbuam und stellvertretende Kreisvorsitzende des Nordbayerischen Musikbundes all jenen Menschen danken, die sich seit Wochen in der Coronakrise für die Menschen einbringen.
Der Himmel strahlte pünktlich zu Beginn des kleinen Konzerts, nachdem es zuvor doch recht bewölkt und windig war. Kaum waren die ersten Töne auf dem Saxofon zu hören, öffneten sich die Fenster des Kewog-Mehrfamilienhauses und die ersten Bewohner kamen heraus auf ihre Balkone. Sie lauschten den mutmachenden Klängen der Musikerin, manche hielten das Geschehen mit dem Smartphone fest.
"Beim ersten Mal war ich schon noch etwas nervös", sagte Frau Ullrich auf Anfrage von Oberpfalz-Medien. "Schließlich musste ich als Solistin spielen. Das ist in einer Kapelle schon etwas anders."
Weiß-blauer Himmel
Mit dieser allwöchentlichen Tradition am Sonntagabend wollen die Musiker bundesweit ein Zeichen gegen Corona setzen. Die Idee stammt aus dem ganz besonders betroffenen Italien.
Auch in Tirschenreuth dankten und applaudierten die Nachbarn der Musikerin für ihr musikalisches Intermezzo. Am kommenden Sonntag wird Frau Ullrich erneut mit ihrem Saxofon auf dem Balkon zu hören sein.





















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