In Tirschenreuth ist es an zwei Tagen zu Schwerpunktkontrollen im Bereich Drogen gekommen. Hintergrund ist, dass das Polizeipräsidium Oberpfalz auch dieses Jahr seine Präventions- und Kontrollmaßnahmen zur Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer hinsichtlich der Gefahren von Drogeneinfluss am Steuer fortsetzt. Wie es in einer Pressemitteilung der Tirschenreuther Inspektion heißt, hätten 2025 bei 83 Verkehrsunfällen die Fahrer zuvor Drogen konsumiert – ein Anstieg um 27,7 % gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt wurden 82 Personen verletzt, drei Unfälle endeten tödlich.
Auch bei folgenlosen Drogenfahrten zeigte sich ein Anstieg. Eine immer größere Rolle spielt hierbei das sogenannte Medikamentenprivileg, bei dem die Möglichkeit der Verschreibung von Arzneimittel auf Cannabisbasis besteht. "Seitdem ist auch ein vermehrtes Auftreten von Fahrzeugführern im Straßenverkehr festzustellen, die unter dem Einfluss von Cannabis nach ärztlicher Verordnung stehen. Bei Verdacht eines nicht bestimmungsgemäßen Gebrauchs führt dies ebenfalls zu einer Blutentnahme und zieht ein Bußgeldverfahren nach sich", schreibt die Polizei.
In der Tirschenreuther Inspektion fanden kürzlich Fortbildungen der Polizisten zur Erkennung von Drogenfahrten durch speziell geschulte Beamte statt. Zu diesem Zweck wurden unter anderem am Ortseingang von Tirschenreuth stationäre und mobile Kontrollen durchgeführt. An den zwei Kontrolltagen erwischten die Polizisten fünf Fahrer unter Drogeneinfluss. Es seien ausschließlich Männer gewesen, meistens ging es um Cannabis-Einwirkungen. Die Fahrer, alle männlich und zwischen 20 und 40 Jahren, standen hauptsächlich unter Cannabiseinfluss. "Zusätzlich wurden an einem Pkw unzulässige Stoßdämpfer festgestellt, das zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führte. Der Pkw wurde aus dem Verkehr gezogen."
Diese Meldung ist mit Informationen der genannten Polizeidienststelle und mit Unterstützung durch KI erstellt worden.













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