31.05.2019 - 13:41 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Statt Geschenken: Spenden für Hugo

Unser ehemaliger Mitarbeiter Friedrich Scharnagl (fsc) hat ein großes Herz für kleine Kinder. Zu seinem 80. Geburtstag wollte er statt Geschenken Spenden für Hugo Walbrunn, der an Leukämie erkrankt ist. 1000 Euro kamen dabei zusammen.

Friedrich Scharnagl (rechts) spendete 1000 Euro für den an Leukämie erkrankten Hugo Walbrunn. Mit im Bild die Mutter Sabrina Walbrunn und Hugos Urgroßvaqter Alfred Kuge, der im gleichen Haus wie Friedrich Scharnagl wohnt.
von Norbert Grüner Kontakt Profil

Unser Mitarbeiter Friedrich Scharnagl hat ein großes Herz für kleine Kinder. Zu seinem 80. Geburtstag wollte er keine Geschenke, sondern Spenden für Hugo Walbrunn, der an Leukämie erkrankt ist. 1000 Euro kamen zusammen, die er an die Mutter des Kleinen, Sabrina Walbrunn, überreichte.

Am 14. Dezember des vergangenen Jahres bekam die Familie Walbrunn die Hiobsbotschaft: Ihr fünfjähriger Sohn Hugo hat Blutkrebs. Seither muss der junge Mann sehr tapfer sein, viele Untersuchungen, Punktionen und Chemotherapien über sich ergehen lassen. All das verkraftete er bisher recht gut, erzählt seine Mama, Sabrina Walbrunn. Im April feierte Hugo seinen sechsten Geburtstag zu Hause bei Mama und Papa. Ein normales Leben ist für den kleinen Kämpfer im Moment nicht drin. Er hat quasi "Hausarrest" - seiner Gesundheit willen. Er darf nicht in die pralle Sonne, kann nicht in den Kindergarten, weil sein geschwächtes Immunsystem kaum Keimen widersteht und jede Infektion Risiken bergen würde. Wie es weitergeht, entscheidet sich in den kommenden Wochen. "Zurzeit sind wir gefühlt öfter in der Uni-Klinik in Regensburg als Zuhause", erklärt die Mutter.

Zwei Optionen gibt es für Hugo derzeit: eine medikamentöse Therapie oder eine Stammzellenspende. Ein passender Spender wurde bereits gefunden (wir berichteten). Mitte des Sommers werde entschieden, was für den kleinen Mann die bessere Wahl wäre. Mit der Krankheit hat sich auch das Leben der Eltern stark verändert. Beide Elternteile arbeiteten jetzt stundenreduziert und verdienten demzufolge auch weniger Geld. Da kommt die Spende von Friedrich Scharnagl gerade recht.

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