Eine Mitarbeiterin des tschechischen Umweltministeriums besuchte vor kurzem den Landkreis Tirschenreuth, um die Arbeit der Biberberater in Bayern kennenzulernen. Da sich der Biber auch in der Tschechischen Republik immer mehr ausbreitet und zu Problemen führt, möchten die Behörden dort ein ähnliches Beratersystem aufbauen, wie es hierzulande bereits existiert.
Jitka Uhlikova war als Mitarbeiterin des tschechischen Umweltministeriums zusammen mit Bibermanager Horst Schwemmer unterwegs, um sich ein Bild von der Arbeit der ehrenamtlichen Biberberater in Nordbayern zu machen. Dabei besuchten die beiden auch den Landkreis Tirschenreuth, in dem es bekanntlich eine sehr große Biberpopulation gibt. Drei ehrenamtlichen Biberberater sowie Gebietsbetreuer Jacob Keller zeigten den beiden Gästen mehrere Biberreviere und beleuchteten ihre tägliche Arbeit. Neben den Biberrevieren wurde auch der Firma Stiftland-Elektronik in Mitterteich ein Besuch abgestattet, welche Biberfallen produziert.
Es entwickelte sich ein reger Austausch über die Arbeit der Biberberater, die Schwierigkeiten, die sich dabei auftun und mögliche Lösungsansätze für die Probleme. Zum Abschluss gab es auch noch ein bisschen Kultur. Die Biberberater zeigten Schwemmer und Uhlikova dann die Große Kappl, die sichtlich Eindruck hinterließ.














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