31.10.2018 - 11:00 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Tirschenreuther Jugendrat startet zweite Umfrage für weitere Projektideen

Seit gut fünf Jahren ist der Tirschenreuther Jugendrat die Schnittstelle zwischen den jungen Menschen aus der Stadt und Region. Anstatt trockener Politik bringen die Jungbürger frischen Wind und neue Ideen in den Stadtrat.

Mit den Jugendlichen diskutierten Bürgermeister Franz Stahl (hinten rechts), Jugendratssprecher Tobias Weiß (Sechster von rechts), Sport- und Jugendbeauftragter Huberth Rosner (links vor dem Bürgermeister).
von DTRProfil

So unkonventionell wie die Arbeit des Jugendrates war auch die Jungbürgerversammlung im Hotel "Seenario". Keine zahlreichen Tagesordnungspunkte und stundenlange Gespräche, sondern eine kurze und klare Präsentation stand auf dem Programm. Bilder vom Erreichten der letzten Jahre sagten mehr als tausend Worte und gaben dem Erfolg Recht. Was gerade für die älteren und erfahrenen Besucher aus dem Stadtrat etwas fremd zu sein schien, kommt gerade bei der Jugend gut an.

Viele Projekte in Planung

"Kurz nach der Gründung des Rates haben wir eine Umfrage gestartet und ausgewertet", weiß Jugendratssprecher Tobias Weiß. Mittlerweile seien die wichtigsten Ideen und Wünsche der Tirschenreuther Jugend umgesetzt. Auch eine zweite Umfrage mit über 1000 Rückmeldungen aus der Region werde aktuell ausgewertet. Sicher sei jetzt schon: Für das kommende Jahr würden genug Projekte anstehen, um die Stadt für die junge und jung gebliebene Bevölkerung attraktiver zu gestalten. Möglich sei dies aber nur durch das offene Ohr und die Unterstützung vonseiten der Stadt.

"Mit eurer Arbeit seid ihr ein Vorbild für andere Kommunen", meint Bürgermeister Franz Stahl. Er hoffe, dass sich künftig noch mehr junge Menschen politisch engagieren und somit die Bedürfnisse in die Stadt tragen. Die Meinung des Jugendrates werde ernst genommen und die weitere Unterstützung sei versichert.

Nachwuchs im Blick haben

Diese Meinung ist auch Sport- und Jugendbeauftragter Huberth Rosner. "In der Abstimmung vor fünf Jahren wurde einstimmig für einen Jugendrat gestimmt. Die Erfolge der letzten Jahre haben dieser Entscheidung Recht gegeben." Besonders gespannt ist er auf die Ergebnisse der neuesten Umfrage. Die vielen Rückmeldungen seien eine sehr gute Arbeitsgrundlage für die Zukunft. "Denkt aber auch an die Zukunft des Rates", gibt Rosner zu denken. Manch ähnliche Institutionen seien aufgrund von fehlendem Nachwuchs an der Führungsspitze zu Bruch gegangen.

Info::

- Weiterentwicklung des Trimm-Dich-Pfades

- Eröffnung des Multifunktionssportplatzes („Spielfeld der Begegnung“)

- Erstwählerempfang

- Politische Bildung an Schulen

- mehrere Kinder- und Jugend-Events

Bei der Sitzung ließ der Jugendrat Bilder statt vieler Worte sprechen.
Bei der Sitzung ließ der Jugendrat Bilder statt vieler Worte sprechen.
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