23.04.2019 - 12:34 Uhr
TrabitzOberpfalz

Baugebiet "Kirschbaumacker": Erschließung steht

Der Gemeinderat macht den Weg frei für das neue Baugebiet "Kirschbaumacker", dessen Ausschreibung für Anfang 2020 beginnen soll. Die Erschließungskosten liegen bei knapp 670 000 Euro.

Die Planung für die Erschließung des künftigen Baugebiets "Kirschbaumacker" war Thema im Trabitzer Gemeinderat.
von Bernhard PiegsaProfil

Wegen neuer bebauungsrechtlicher Detailfragen stellte der Gemeinderat in seiner Aprilsitzung den Beschluss über die Bebauungsplansatzung für das Baugebiet „Kirschbaumacker“ zurück. Der Erschließungsplan steht allerdings bereits fest. Elf Grundstücke, davon eines auf der früheren „Pferdekoppel“, würden von der Hauptstraße aus zunächst durch ein Teilstück des „Drahthammerwegs“ mit fünf Metern Fahrbahnbreite und dann durch eine Stichstraße mit 4,75 Metern erschlossen, erläuterte Michael Wagner vom Planungsbüro Schultes.

Etwa auf Höhe des Ahornbaums werde ein Rondell angelegt, von dem aus ein vier Meter breiter Fußweg mit wassergebundener Decke zur Hauptstraße führen soll. Dieser Weg werde so trassiert, dass die Wurzeln des Ahorns nicht beschädigt werden, waren sich Gemeindeverantwortliche und Planungsfachmann einig. Mit dem Vorschlag eines Oberflurhydranten in der Rondellmitte konnte sich der Gemeinderat nicht anfreunden: Die Löschwasserzapfstelle soll nun an der Ecke Fußweg/Rondell ihren Platz finden. Die Abwässer werden per Trenn-Kanalsystem entsorgt.

Längs der Südgrenze des Baugebiets wird ein niedriger Wall die Siedlung vor Niederschlagswasser schützen, das von Süden her über die angrenzende Ackerfläche fließen könnte. Über die dem Wall vorgelagerte „Abflussmulde“, so Michael Wagner, werde das Wasser westwärts in einen am Drahthammerweg neu angelegten Abflussgraben geleitet. Die Erschließungskosten schätzt er auf etwa 668 400 Euro. Die Bauarbeiten sollen im Januar 2020 ausgeschrieben werden. Zur Ausführung werde den Baufirmen eine Frist von vier Monaten innerhalb eines Zeitfensters zugestanden, das sich von März bis Oktober 2020 erstreckt. „Die Firmen können somit ein Stück weit selbst bestimmen, wann sie mit der Arbeit beginnen wollen", sagte der Planer.

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