15.03.2020 - 14:38 Uhr
TrabitzOberpfalz

Feuerwehr finanziert "Defis"

Drei neue Defibrillatoren wird es demnächst in der Gemeinde dank einer Initiative der Burkhardsreuther Feuerwehr geben. In den Gerätehäusern in Burkhardsreuth und Pichlberg sowie im alten Preißacher Kühlhaus sollen sie bereitstehen.

von Bernhard PiegsaProfil

„Die Feuerwehr trägt die Anschaffungskosten für Geräte und klimatisierte Aufbewahrungsschränke, und hat beantragt, dass die Gemeinde für Installation und Wartung aufkommt“, informierte Bürgermeisterin Carmen Pepiuk den Gemeinderat in dessen März-Sitzung. Die Montage werde etwa 500 Euro je Gerät kosten, zudem müssten alle vier Jahre oder nach einem Einsatz die Elektroden und Batteriekassetten für 139 Euro ausgetauscht werden. Diese Ausgaben für die lebensrettenden „Elektroschocker“, die „aus dem Takt geratene“ Herzen wieder regelmäßig schlagen lassen, übernimmt die Gemeinde gern: Einmütig stimmten die Ratsmitglieder dafür.

Keine Einwände gab es auch gegen die von der Eigentümerfirma „Perspectiva“ beantragte Umwidmung der früheren Faurecia-Produktions- in eine Lagerhalle. Die Zustimmung wird allerdings erst wirksam, sobald Kreisbrandrat und Landratsamt bestätigen, dass alle Brandschutzauflagen erfüllt sind. Insgesamt nutzen außer „Perspectiva“ zurzeit sechs Unternehmen das Werksgelände, teilte die Bürgermeisterin mit. Dessen Räumlichkeiten seien so gut wie komplett belegt.

Das gemeindliche Einvernehmen erteilten die Räte außerdem dem Bauantrag auf den Ausbau des Dachgeschosses und den Einbau von Gauben in einem Haus in Pichlberg. Außerdem stimmten sie dem mit dem Landratsamt abzuschließenden Vertrag zu, in dem der Landkreis der Gemeinde gestattet, eine Regenwasserableitung von der künftigen Siedlung Trabitz-Kirschbaumacker durch die Kreisstraße zu verlegen. Diese Erlaubnis ist unentgeltlich, doch hat die Kommune auf eigene Kosten für die Wiederherstellung der Kreisstraße zu sorgen.

Bernhard Dötsch (Freie Wählergemeinschaft Weihersberg-Zessau) beklagte, dass der Mittagsschulbus in Weihersberg nicht mehr am Bushäuschen an der Eichenallee, sondern nur noch an der Kreisstraße halte. Die Schulkinder seien so gezwungen, die vielbefahrene Kreisstraße zu überqueren. Bürgermeisterin Carmen Pepiuk teilte mit, dass darüber bereits Gespräche mit dem Busunternehmen geführt worden seien.

Schließlich informierte sie, dass die Gemeinde einen Zuschuss aus der Kleinprojekteförderung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts für die Neugestaltung des Burkhardsreuther Schulgartens beantragen werde. Bezuschusst würden Vorhaben, deren Nettokosten mit nicht mehr als 20.000 Euro veranschlagt werden. Der Fördersatz betrage 80 Prozent, jedoch nicht mehr als 10.000 Euro.

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