18.09.2019 - 08:40 Uhr
TrabitzOberpfalz

Kaum Nachbesserungsbedarf

Bauanträge, Stellungnahmen und Zuschüsse: Der Trabitzer Gemeinderat hatte in seiner Septembersitzung einige Tagesordnungspunkte abzuarbeiten.

von Bernhard PiegsaProfil

Da gab es für den Gemeinderat nicht viel zu feilen: Keine substanziellen Änderungen ergaben sich aus den Stellungnahmen, die die „Träger öffentlicher Belange“ zu den Entwürfen für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Sondergebiet Freiflächen-Photovoltaikanlage Kurbersdorf II“ abgaben. Die unwesentlichen Nachbesserungen, die Landschaftsarchitekt David Neidl aus Sulzbach-Rosenberg in der Gemeinderats-Septembersitzung erläuterte, wird die Gemeinde in die Planungs- und Vertragsunterlagen einarbeiten lassen, über die der Gemeinderat in seiner Oktobersitzung abstimmen wird.

Auch gegen die Eingliederung einer 0,4 Hektar großen Außenbereichsfläche, auf der eine Gruber Familie ein Einfamilienhaus errichten will, in den bebaubaren „Innenbereich“ der Ortschaft Grub erhoben die im Zuge der Öffentlichkeitsbeteiligung befragten Institutionen keine nennenswerten Einwände. Mithin steht der Einbeziehung des fraglichen Grundstücks nichts im Wege, zumal dessen Erschließung gewährleistet ist. Das gemeindliche Einvernehmen erteilte das Gremium einem Bauantrag, auf der früheren Pferdekoppel neben dem Trabitzer Kindergarten ein Bürogebäude mit zwei Wohnungen errichten will.

Gegen eine in Preißach geplante Erweiterung eines Wohnhauses durch eine Dachwohnung mit Gaube wurde ebenfalls kein Widerspruch erhoben. Ferner befürwortete der Gemeinderat einen Antrag aus Schmierhof auf Einrichtung eines zusätzlichen Abwasseranschlusses. Für den Kauf moderner Schießstandtechnik, die die veraltete Trainingsanlage aus dem Jahr 1978 ersetzen wird, gewährt die Gemeinde der Preißacher Schützengesellschaft „Tannenzweig“ einen Zuschuss von zehn Prozent der etwa 30.000 Euro betragenden Anschaffungskosten.

„Wir sichern damit unseren Sportlern nicht nur bestmögliche Übungsbedingungen, sondern gewährleisten auch, dass in Preißach weiterhin überörtliche Wettbewerbe stattfinden können“, begründete Gemeinderat und Schützenmeister Hans Hey diese Investition. Ab 2020 würden Meisterschaften nur noch auf elektronischen Schießständen ausgetragen. Vertagt wurde die Entscheidung über einen Zuschuss für die vom Pichlberger Kapellenverein geplante Renovierung der Kapellen- und Feuerwehrhausfassade.

Keine gemeindlichen Belange sah der Gemeinderat durch den geplanten Bau eines Solarparks bei Riggau berührt.

Schließlich informierte Bürgermeisterin Carmen Pepiuk, dass der Trägerwechsel im Trabitzer Kindergarten reibungslos abgelaufen sei. Derzeit betreut der neue Träger „Learning Campus“ 33 Mädchen und Buben. „Die Eltern zeigen sich zufrieden, und es liegen sogar schon einige Anfragen von Familien aus Nachbargemeinden vor“, berichtete Pepiuk. Für die Speisen habe man Zulieferer aus der näheren Umgebung gewonnen, eine enge Zusammenarbeit mit den Schulen in Speinshart und Pressath werde angestrebt. Für Anfang Oktober plane das neue Kindergartenteam „Waldwochen“ und ein Erntedankfest in Gänsmühle.

Info:

Zeitplan eingehalten

Im Zeitplan liegt die Gemeinde laut Bürgermeisterin Carmen Pepiuk bei den Bauarbeiten am Trabitzer Nahwärmenetz und am „Memory“, wo Ende des Monats die Treppe eingebaut werden soll. Zur Kenntnis nahm der Gemeinderat den Bericht des Rechnungsprüfungsausschusses über die örtliche Prüfung der gemeindlichen Jahresrechnung 2018, die keine nennenswerten Beanstandungen ergeben hatte. Mithin konnte die Jahresrechnung einstimmig entlastet werden. (bjp)

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