29.03.2019 - 11:17 Uhr
TrabitzOberpfalz

Zum letzten Mal Kreismeister

Ein großes Lob geht bei der Hauptversammlung der Spielvereinigung an die Tischtennis-Damen. Die müssen sich seit dieser Saison auf eine neue Situation einstellen.

Sportlich gut aufgestellt sieht zweiter Vorsitzender Arno Springer die Fußball-Herrenelf der Spielvereinigung Trabitz.
von Bernhard PiegsaProfil

Ein „alljährliches Highlight“ nannte zweiter Vorsitzender Arno Springer bei der Hauptversammlung der Spielvereinigung im Sportheim die Bilanz der Tischtennis-Damenriege, die ihren Kreismeistertitel erneut verteidigte. Allerdings, so Spartenleiterin Andrea Regler, gingen die Trabitzerinnen damit auch als die letzten Kreismeisterinnen in die Geschichte des nordoberpfälzischen Damen-Tischtennis ein, da die Damen-Kreisliga umstrukturiert wurde. In der aktuellen Saison spiele das „Kleeblatt“ in der nördlichen „Gruppe 2“ der neuen Damen-Bezirksklasse B. Dort sei das Team derzeit auf Platz zwei, berichtete Regler. Die Entwicklung bleibe spannend.

Auf einem guten Weg sehe Springer die Fußball-Herren, und auch bei den „Senioren“ sei die Bildung eines eigenen Teams gelungen. „Den Trainern Stefan Baier und Stefan Geppert ist es gelungen, in kurzer Zeit eine Mannschaft zu formen.“ Nach anfänglichen Debakeln, wie dem 0:11 in Kirchenthumbach, stehe die Auswahl auf Tabellenrang sieben der „A-Klasse Amberg-Weiden West“. : „Das Potenzial zum Erfolg ist da“, urteilte Springer. Nicht unerwähnt ließ der Vizevorsitzende die Flüchtlinge und Asylbewerber, die sich dem Verein als Fußballer angeschlossen haben: „Sie haben viel dazu beigetragen, dass wir noch über ein eigenes und starkes Herrenteam verfügen.“

Für die Zukunft wünsche sich Springer, dass sich Vereinsaktive verstärkt in die Betreuung der mit den Nachbarvereinen aus Tremmersdorf und Neustadt am Kulm gebildeten Jugend-Gemeinschaftsteams einbringen. Neben der verdienstvollen Arbeit des „Förderkreises der Spielvereinigung“ könne eine Mitarbeit die Verbindung der Jungfußballer mit ihrem Verein festigen und sie ermuntern, später in die „Herren“ einzutreten, gab Springer zu bedenken.

Auch auf eine Reihe von Vereinsveranstaltungen blickte Springer zurück. Mehr Besucher hätte er sich für den Sportheimfasching gewünscht. Dafür seien das Starkbierfest, das Gaudi-Elfmeterschießen und das Schlachtschüsselfest des Förderkreises Publikumsmagneten.

Auch heuer werde es wieder ein Elfmeterturnier der Trabitzer Vereine geben, das wie im Vorjahr mit dem „Makrelenfest“ des Förderkreises verknüpft werde, betonte Springer. Im kommenden Jahr werde die Spielvereinigung ihren 50. Gründungstag unter anderem mit einem Ehrenabend feiern. Ferner erwähnte der „Vize“, dass dSportheim jetzt über eine Küchenausstattung verfüge. Auch der Ausschank sei erneuert worden. Nicht aktiv sei zurzeit ie dem Verein angeschlossene Eltern-Kind-Gruppe „Wilde Hummel“ aus einem Mangel an Nachfrage derzeit nicht aktiv sei.

Kurz fasste sich Erika Hierl in ihrem Bericht aus der Turnerinnenriege: „Alles hat gepasst.“ Ihr dankte Springer für 25 Jahre an der Spitze dieser Sparte. Dank ging auch an Simon Deubzer sowie an Schiedsrichterin Constanze Hummel, die seit ihrer Zulassung im September 2017 auf Fairness und die Einhaltung der Regeln achte. Den Dank der Gemeinde und des Förderkreises an alle Vereinsaktiven und die Spielgemeinschafts-Partnervereine überbrachten zweiter Bürgermeister Franz Groß und Förderkreis-Vorsitzender Hans Werner Strehl.

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