14.06.2019 - 10:51 Uhr
TrabitzOberpfalz

Reparatur für Kurbersdorfer Straße

In der Fronleichnamswoche rücken die Bagger an: Dann beginnen die Bauarbeiten für das Nahwärmenetz in Trabitz, die zum Beginn der diesjährigen „Heizperiode“ abgeschlossen sein sollen.

Das Ausmaß der Reparaturbedürftigkeit der Kurbersdorfer Straße begutachtete der Bauausschuss am 15. Mai. Die festgestellten Schäden werden baldmöglich repariert, Ausbaubeiträge fallen für die Anlieger nicht an.
von Bernhard PiegsaProfil

Dies kündigte Bürgermeisterin Carmen Pepiuk in der Junisitzung des Gemeinderats an. Zugleich stellte sie klar, dass sich an den Anschlussbedingungen nichts ändere. Insbesondere bleibe es bei dem einmaligen Anschlussentgelt von 5000 Euro. Hierfür stelle die Betreibergesellschaft die „Übergabestation“ in den Häusern auf und schließe sie an das Nahwärmenetz an. Im Mittelpunkt der Sitzung standen allerdings die Beratungspunkte der Bauausschusssitzung vom 15. Mai, in der es zunächst um die Sanierung der Kurbersdorfer Straße zwischen Hauptstraße und Metzgerei Ackermann ging. Der Gemeinderat stimmte dem Vorschlag des Ausschusses zu, die vor allem auf der „Lagerhausseite“ vorhandenen schadhaften Stellen noch heuer richten zu lassen. Auch solle der Randstreifen zwischen Fahrbahn und Betonbord entlang der Lagerhalle befestigt werden.

Allerdings könne man dies nicht mit Arbeiten im Zuge des Wärmenetzbaues verknüpfen: „In diesem Straßenstück wird keine Nahwärmeleitung verlegt“, informierte die Bürgermeisterin. Da es sich alles in allem nur um „punktuelle Sanierungen“ handele, würden den Anliegern jedoch keine Straßenausbaubeiträge berechnet. Der Bürgersteig zwischen Metzgerei und „Lumpererhall“-Abzweig, unter dem ein Teilstück der Wärmeleitung verlaufen wird, soll nach dem Leitungsbau wieder asphaltiert werden. Am Kirschbaumackerweg wird ein zugewachsener Graben wiederhergestellt, so dass dort kein Oberflächenwasser mehr über die Fahrbahn laufen wird.

Bereinigen lässt die Gemeinde den Baum- und Pflanzenbestand am Spielplatz in der Siedlung Kurbersdorf: Die „schwächelnden“ Lärchen sowie zwei Eibensträucher sollen im Herbst nach Ende der Vegetations- und Vogelbrutperiode entfernt werden. Als Ersatz will man heimische Sträucher und Bäume pflanzen, wobei unter anderem an Haselnuss- und Edelkastanienbäume gedacht ist. Auch einige kränkliche Weiden, Erlen und Fichten am Mühlweiher (Heindlweiher) beim Sportheim sollen gefällt werden, wobei einzelne entastete Stämme bis zu einer Höhe von drei bis vier Metern als „Insektendomizile“ stehen bleiben könnten.

Eine neue Humusschicht soll die nur noch spärlich bewachsene Schotterrasenfläche beim Preißacher Schützenheim erhalten. Die Bäume der Streuobstwiese beim Burkhardsreuther Friedhof sollen beschnitten werden, wobei Landschaftspfleger-Auszubildende des Landratsamts oder der örtliche Obst- und Gartenbauverein diese Arbeit ausführen könnten. Ebnen will die Gemeinde schließlich einen Feldweg in der Pichlberger Flur, geeignetes steinfreies Material sei verfügbar.

Das gemeindliche Einvernehmen erteilte der Gemeinderat für Andreas Hörls Antrag auf Bau einer Maschinenhalle in Pichlberg. Keine Einwände wurden gegen den Bebauungsplan „Biogasanlage Kemnath“ mit Änderung des Flächennutzungsplans der Stadt Kemnath erhoben.

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