Vom Programm der "Swinging Christmas Show" war das Publikum in der gut gefüllten Lumperer Hall restlos begeistert. Eng geworden war es auch auf der Bühne. Dabei hatte Hallen-Chef Josef Ackermann sie für das Ensemble extra erweitert, so dass alle Akteure Platz finden konnten. Der Abend war überschrieben mit "The Swinging Christmas Show" - ein Titel, der zwei Stunden lang hielt, was er versprochen hatte. Fast 20 Songs hatten die rund 20 Musiker im Gepäck, und so ging es tief hinein in weihnachtliche und winterliche Gefilde - von "Jingle Bells" und "Yo Tannenbaum" über "Hark the Herald Angels sing" und "Santa Baby" bis hin zu "All I want for christmas" und "Drummer boy". Die fein und zugleich bombastisch arrangierten Stücke für die Instrumentalisten waren ein Garant für einen erfolgreichen Auftritt und beste Unterhaltung. Doch es gab auch noch ein anderes Fundament für das Programm der Musiker - nämlich die Gesangssolisten: Karin Holz und Björn Bussler verliehen vielen Liedern den idealen stimmlichen Groove mit einer Mischung aus Jazz, Swing und einen Hauch - passenden - vorweihnachtlichen "Schmalz".
Beispiele dafür waren "The man with the bag" und "Feeling good". Die Zuhörer quittierten den Gesang - egal, ob Solo oder im Duett - sowie die Instrumentalleistungen mit viel Applaus. Die weihnachtlich dekorierte Halle ergänzte das perfekte Ambiente. Die Moderation hatte Bandleader König übernommen, der seinen persönlichen Akzent mit dem glänzenden Solo-Saxophon bei der Zugabe "Against all odds" von Phil Collins setzte. Zum Abschluss hieß es "Silent Night", bei der das Publikum gesanglich ebenfalls mit einstimmte.














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