13.03.2019 - 14:22 Uhr
Traßlberg bei PoppenrichtOberpfalz

Neugestaltung der Freifläche am Traßlberger Dorfplatz läuft an

Der Gemeinderat hat fraktionsübergreifend beschlossen, eine Dorferneuerung zur Neugestaltung des Dorfplatzes Traßlberg zu beantragen. CSU-Bürgermeisterkandidat Hermann Böhm unterstreicht, dass die Bürger in die Planungen eingebunden werden.

Wie er sich die Fortentwicklung der Gemeinde Poppenricht in den nächsten Jahren vorstellt, präsentiert CSU-Bürgermeisterkandidat Hermann Böhm (rechts) beim Bürgergespräch in Traßlberg.
von Autor GFRProfil

Bei einem Bürgergespräch, zu dem er zum Traßlberger Feuerwehrgerätehaus eingeladen hatte, wies Böhm auf seine Vision „www.Poppenricht 2040.de“ hin. Im Falle seiner Wahl zum Bürgermeister wolle er dafür sorgen, dass die Gemeinde in 20 Jahren mindestens genau so gut wie heute, wenn nicht sogar besser da steht.

Sollten die derzeit 125 Kindergarten- und die 24 Krippenplätze auf Dauer nicht reichen, werde er entsprechend handeln. Die Poppenrichter Grundschule sei digital gut aufgestellt. Um Senioren den Wunsch zu erfüllen, in Poppenricht und im gewohnten Umfeld alt werden, seien eine barrierefreie Infrastruktur und gute Angebote für ältere Menschen unabdingbar. Er werde sich immer daran halten, "dass nicht mehr Geld ausgegeben werden darf, als man einnimmt".

Böhm verglich die vor 23 Jahren verbuchte Gewerbesteuer von gerade einmal 50 000 Mark mit der letztjährigen in Höhe von 500 000 Euro. Das sei gesunden mittelständigen Handwerksunternehmen zu verdanken. Im Laufe der nächsten Jahre müssten alle kommunalen Liegenschaften von fossilen auf nachwachsende Brennstoffe umgestellt werden.

Wenn es ums Ehrenamt gehe, könnten sich die Vereine in der Gemeinde sehen lassen. Was in den verschiedenen Organisationen Jung und Alt angeboten werde, sei beispielhaft, etwa das große Engagement beim Bürgerfest in Traßlberg, dessen Erlös an karitative und gemeinnützige Organisationen gegangen sei. Immer beliebter werde der Kanusport auf der Vils, den man mit weiteren Zu- und Ausstiegsplätzen, etwa in Altmannshof, ausbauen könnte.

Aktuelle Maßnahmen in Traßlberg sind laut Böhm die Querungshilfe nahe der Goethestraße über die Staatsstraße 2040, der Hochwasserschutz durch gezielten Wasserrückhalt schon in Poppenricht oder die erst vor wenigen Wochen mit der Stadt Amberg und dem Staatlichen Bauamt geschlossene Planungsvereinbarung für die Netto-Kreuzung in Witzlhof. Die Sanierung des Bauhofs stehe an, sagte Böhm, aktuell ermittle eine Bit-Ratenanalyse die tatsächliche in den einzelnen Haushalten vorhandene Geschwindigkeit, die hausnummerngenau über die Gemeinde-App abrufbar sein werde. Zu einer bürgernahen Verwaltung gehöre ein „digitales Rathaus“ mittels Bürger-App sowie regelmäßige Bürgersprechstunden.

Für eine Überraschung sorgte Böhm in Traßlberg mit dem Hinweis, dass die Förderung des Poppenrichter Dorfplatzes und die Sanierung des Mehrzweckstreifens entlang der St.-Michael-Straße im Zuge der einfachen Dorferneuerung vom Amt für Ländliche Entwicklung genehmigt worden und damit gut zwei Drittel der geplanten Bausumme von knapp über 900 000 Euro gesichert seien.

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