03.10.2021 - 12:00 Uhr
TrausnitzOberpfalz

Aus der Bundeswehr-Patenschaft wird Freundschaft

In einem festlichen Rahmen feiern die Gemeinde Trausnitz und die 4. Kompanie des Panzerbataillons 104 aus Pfreimd das 35-jährige Bestehen ihrer Patenschaft.

Mit dem Austausch von Urkunden und Plaketten erneuerten Bürgermeister Martin Schwandner , Herbert Eimer, Vorsitzender der Krieger- und Soldatenkameradschaft Trausnitz, und Major Maximilian Ritter, Chef der 4. Kompanie des Panzerbataillons aus Pfreimd, die seit 35 Jahren bestehende Patenschaft.
von Richard BraunProfil

Als am 13. Juli 1986 Bürgermeister Willi Wittmann und der damalige Chef der vierten Kompanie des Panzerbataillons 104 aus Pfreimd die Patenschaftsurkunde unterzeichneten, ahnte noch niemand, was sich daraus entwickeln sollte. Die Intension war und ist es immer noch, Vertrauen und Verständnis der Bevölkerung gegenüber der Bundeswehr aufzubauen. Trausnitz ging noch einen Schritt weiter. Aus den anfänglichen Begegnungen zu besonderen Anlässen wuchs eine Vertrautheit, die zu persönlichen Freundschaften führte.

In seiner Ansprache zur Patenschaftserneuerung erinnerte Bürgermeister Martin Schwandner an die Personen, welche die treibenden Kräfte dieser engen Verbindung waren. An vorderster Stelle standen Josef Legner, der Vorstand der Krieger- und Soldatenkameradschaft und die Vorstände der Reservistenkameradschaft, Adolf Streng und Gerhard Lippert. Auf der militärischen Seite waren dies der Kompaniechef Ferdinand Münch und die Feldwebeldienstgrade Hans Goller, Kurt Duscher, Josef Spiegel und Kurt Schurz. Gemeinsam stellte sie Veranstaltungen auf die Beine, die noch heute in vieler Munde sind. Angefangen von Schießwettkämpfen, über Militärpatrouillen und dem legendären Wettpaddeln am Trausnitzer Stausee war das Zusammenspiel aller Beteiligten von großer Kameradschaft geprägt.

Heute hat sich die politische Lage geändert und Auftrag und Struktur der Bundeswehr sind ganz anders ausgerichtet. Darauf ging der Kompaniechef, Major Maximilian Ritter, in seiner Ansprache ein. „Dies änderte jedoch nichts daran, dass die Bundeswehr nach wie vor das Verständnis und die Unterstützung der Bevölkerung braucht“, verdeutlichter der Kompaniechef die Bedeutung der Patenschaft. Mit dem Austausch von Urkunden und Plaketten wurde die Patenschaft erneuert.

Was sich in der Pfreimder Oberpfalzkaserne tut

Pfreimd

„Die Bundeswehr braucht nach wie vor das Verständnis und die Unterstützung der Bevölkerung“.

Major Maximilian Rittner

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