Beide Politiker sind Mitglied im Ausschuss für Umwelt auf Bundes- und Landesebene. Die Pumpspeichertechnologie rückte dabei besonders in den Blickpunkt der Umweltpolitiker. Das Kraftwerk Reisach ist das Herzstück der Engie-Kraftwerksgruppe Pfreimd und leistet einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. Die fachkundige Führung übernahm der stellvertretende Werksleiter Bernhard Ostler, der sich ausführlich mit dieser Technologie auseinandersetzte. Ein Pumpspeicherkraftwerk ist im gewissen Sinne eine Batterie, auf die sehr schnell zurückgegriffen werden kann. Die Wassermenge im Hochspeicher macht das Kraftwerk unabhängig von Sonne und Wind. Die Erweiterung der Speicherkapazität durch den großen Batteriespeicher im Kraftwerk Tanzmühle kann nur als Ergänzung und nicht als Ersatz betrachtet werden. Die Kraftwerksgruppe Pfreimd sieht sich nicht als Stromerzeuger, sondern als Netzdienstleister, der mit seinen flexiblen Maschinen sehr schnell auf Schwankungen im Netz reagieren kann. Bernhard Ostler ging auch auf die vielen Investitionen der zurückliegenden Jahre ein, die die Wirtschaftlichkeit der Kraftwerksgruppe sichern sollen. Die beiden FDP-Umweltpolitiker waren höchst erstaunt über die Innovationskraft, die in der Kraftwerksgruppe steckt. Für sie zählt die Pumpspeichertechnologie zu den Schlüsselanlagen für die bevorstehende Energiewende.
Trausnitz
30.04.2019 - 20:51 Uhr
Innovationskraft erstaunt
von Richard Braun

Die beiden FDP-Umweltpolitiker, MdB Lukas Köhler (Zweiter von links) und MdL Christoph Skutella (rechts) besuchten das Pumpspeicherkraftwerk Reisach. Begleitet wurden sie von den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Anna Ahlfeld (Mitte) und Nicole Weiß (Zweiter von rechts). Stellvertretender Betriebsleiter Bernhard Ostler (links) warf auch einen Blick in die Schaltwarte.
Bild: bnr
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Meistgelesene Artikel
Zum Fortsetzen bitteE-Mail eingeben
Sie sind bereits eingeloggt.
Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.












Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.