Das Theaterspielen hat bei der Katholischen Landjugend Hohentreswitz eine jahrzehntelange Tradition. Nach zwei Jahren Pause ging die Laienspielgruppe der KLJB Hohentreswitz nun wieder daran, das bayerische Lustspiel „Wie das Leben so spielt“ einzustudieren. Die geplanten sechs Aufführungen finden im Pfarrheim in Trausnitz statt, das Pfarrer Hans Spitzhirn der KLJB zur Verfügung gestellt hat.
Seit den Wintermonaten laufen die Proben unter der Spielleitung von Hans Zeitler, dem es wieder einmal gelungen ist, mit der Inszenierung ein großes Publikum zu begeistern. Nur so viel zum Hintergrund: Der Autor Walter G. Pfaus ist eigentlich für seine Kriminalromane bekannt. Seine große Leidenschaft gehört aber dem Theater. So ist aus seiner Feder das Lustspiel „Wie das Leben so spielt“ entstanden, in dem es in drei Akten auch ein bisschen „kriminell“ zugeht.
Getrübte Idylle
Liest man die Schlagzeilen der Tagespresse, so könnte sich die Geschichte überall zugetragen haben. Rudi (Johannes Herrmann), ein lustiger und äußerst hintergründiger Bauer, lebt mit seiner Frau Klara (Karin Herrmann) zufrieden auf seinem Hof, den sie aus Altersgründen nicht mehr bewirtschaften können. Das Anwesen haben sie bereits ihrer Enkelin Sofia (Karin Lippert) überschrieben, die eigentlich in der Stadt lebt und mit ihrer Freundin Maria (Lena Lippert) zu Besuch kommt. Die Idylle stört nur der ehrgeizige Bürgermeister (Andreas Lippert), der den Hof samt dem umliegenden Grund kaufen möchte, um darauf ein Einkaufscenter zu errichten.
Da Rudi nicht willens ist, den Bauernhof zu verkaufen, erpresst ihn der Bürgermeister mit einem gut gehüteten Geheimnis. Um seinen Willen durchzusetzen, spannt der Bürgermeister zusätzlich seinen Sohn Michael (Niklas Baumer) und seine Schwester (Franziska Wittmann), die Postbotin, vor den Wagen. Erst der Landtagsabgeordnete Bodo Bogner (Peter Zenger) kann wieder etwas Ordnung in die Angelegenheit bringen.
Scharfsinnige Dialoge
Nur so viel sei verraten: Am Ende siegt die Liebe. Das Stück lebt vor allem von seinen scharfsinnigen und humorvollen Dialogen, die zu wahren Lachsalven hinreißen. Die Premiere im vollbesetzten Pfarrheim in Trausnitz erntete großen Applaus. Weitere Aufführungen sind geplant: Freitag, 17. April, um 20 Uhr; Samstag, 18. April, um 19 Uhr; Freitag, 24. April, um 20 Uhr und Samstag, 25. April, um 19 Uhr. Es sind noch einige Restkarten erhältlich.














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