Für Radfahrer gehört eine Tour durch das Pfreimdtal zu den beliebten Freizeitaktivitäten. Ab der Autobahnbrücke in Pfreimd lädt ein befestigter Schotterweg zum gemütlichen Fahren ein. Doch spätestens in Gnötzendorf ist es mit der Gemütlichkeit vorbei. Jetzt wechselt die Route auf die Staatsstraße 2157, um Trausnitz zu erreichen.
Gerade in diesem Bereich ist die Straße sehr kurvenreich mit wenigen Ausweichflächen. Der 1,8 Kilometer lange Abschnitt birgt ein hohes Unfallpotenzial. Dem Trausnitzer Bürgermeister Martin Schwandner ist dies schon lange ein Dorn im Auge. Ein Lückenschluss zwischen Gnötzendorf und Kaltenthal sollte als vordringlich eingestuft werden. Unterstützung in seinem Anliegen erhofft sich der Bürgermeister vom Bundestagsabgeordneten Karl Holmeier und seiner möglichen Nachfolgerin Martina Engelhardt-Kopf.
Beide sind der Einladung des Bürgermeisters nach Trausnitz gefolgt, um sich vor Ort ein Bild von der Situation zu machen. Für sie stand außer Frage, dass hier etwas unternommen werden muss. Doch wie immer steckt der Teufel im Detail. Das Pfreimdtal ist als kartiertes FFH-Gebiet ausgewiesen, in dem jegliche Veränderungen nur sehr schwer umzusetzen sind. Jetzt sind die Planer gefordert. Martina Engelhardt-Kopf will dieses Anliegen im Kreistag zur Sprache bringen mit dem Ziel, dass dieser Lückenschluss in das Radwegekonzept des Landkreises Eingang findet. Das Konzept ist bisher noch in Bearbeitung und das Ergebnis völlig offen.
Einen anderen Weg der Planung sieht MdB Karl Holmeier beim Staatlichen Bauamt in Amberg, da der Radweg die Staatsstraße 2157 tangiert. „Erst müssen die Machbarkeit und die Planung feststehen, dann können weitere Schritte der Umsetzung in die Wege geleitet werden“, legte der Abgeordnete die Reihenfolge fest.















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