Seit 10. Februar besteht auf Anordnung des Gesundheitsamtes eine Abkochempfehlung für das Trinkwasser der Glaubendorfer Gruppe. Bei einer routinemäßigen Untersuchung wurde eine erhöhte Anzahl coliformer Keime festgestellt. In der letzten Sitzung des Gemeinderates informierte Gemeinderat Hans Müller, der zugleich Vorsitzender der Glaubendorfer Gruppe ist, über die Situation im Versorgungsgebiet.
Bei Arbeiten am Brunnen
Nach derzeitigem Kenntnisstand liegt der Ausgangspunkt der Verkeimung im Tiefbrunnen. Die Vermutungen laufen dahin, dass bei Arbeiten am Brunnen die Verkeimung verursacht worden ist. Daraufhin wurde der Brunnen geschlossen und sämtliches Trinkwasser vom Markt Wernberg-Köblitz bezogen.
Jetzt geht es darum, die kontaminierte Wasserleitung durch eine Chlorierung wieder keimfrei zu machen. "Das Ergebnis der Chlorierung stimmt sehr zuversichtlich", betonte Hans Müller. Jetzt muss die Chlorierung solange fortgesetzt werden, bis die Anzahl der Keime wieder im "grünen Bereich" liegt. Bis dahin gilt die Abkochempfehlung des Gesundheitsamtes. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Chlorierung der Wasserleitungen für den Endverbraucher nicht gesundheitsschädlich ist.
Kapelle trockenlegen
Die größte Investition in diesem Jahr ist die Weiterführung der einfachen Dorferneuerung in Köttlitz. Ab 1. März beginnt die Neugestaltung des Dorfplatzes. Nach einigen Überlegungen wird die vorliegende Planung an einigen Punkten geringfügig verändert. Zudem soll die Trockenlegung der Antoniuskapelle in diesem Abschnitt mit einbezogen werden. Der Gemeinderat war damit einverstanden.
Seit Februar kooperiert der Landkindergarten mit der Musikschule in Pfreimd. Einmal in der Woche findet für die Kleinen eine musikalische Früherziehung und für die Vorschulkinder und Grundschüler ein Flötenunterricht statt. Die Gemeinde unterstützt dafür die Eltern mit fünf Euro je Kind und Monat. Auch dieser Antrag fand die Zustimmung des Gemeinderates.
Die Nachbarschaftsinitiative leistet eine wertvolle Arbeit für die Senioren der Gemeinde. Dieses Engagement findet bei den Gemeinderat höchste Anerkennung. Das Gremium unterstützt diese Arbeit mit einer einmaligen Zuwendung von 260 Euro.













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