Ein Defibrillator, umgangssprachlich "Defi" genannt, kann bei plötzlich auftretenden Störungen der Herzfunktion, wie Herzrhythmusstörungen oder Kammerflimmern, oft lebensrettend sein. Schnelle Hilfe ist aber nur möglich, wenn ein solches Gerät öffentlich zugänglich und für jedermann erreichbar ist. Auf diese Notwendigkeit wiesen die Mitarbeiter der Jugendherberge Trausnitz bei ihrer routinemäßigen Erste-Hilfe-Ausbildung hin. Bei 18.000 Übernachtungen jährlich und Gästen jeden Alters wäre es ein großer Vorteil, einen "Defi" schnell zur Hand zu haben.
Mit ihrem Anliegen wandte sich Herbergsleiterin Brigitte Ferner an Bürgermeister Reinhard Schwarz mit der Bitte um Unterstützung bei der Beschaffung. Dieser wurde bei der VR-Bank Mittlere Oberpfalz vorstellig und stieß dort auf offene Ohren. Der Gewinnsparverein stellte aus seinem Fond für pflichtgemäße Ausschüttung über 2000 Euro zur Beschaffung eines Defibrillators zur Verfügung. Regionalleiter Fabian Diermeier übergab am vergangenen Montag das Gerät an Bürgermeister Schwarz, der ihn umgehend an die Jugendherberge weiterleitete.
Der "Defi" ist im Durchgang des Feldschlössels für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde sowie für die Gäste der Jugendherberge zugänglich. Die Bedienung ist denkbar einfach, wie Rescue-Train-Mitarbeiter Thomas Zimmerer demonstrierte: Das Gerät kommuniziert mit dem Benutzer und beschreibt jeden Handgriff, der zu machen ist. So kann jeder das Gerät lebensrettend einsetzen.













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