Die so laut von München propagierte Abschaffung der Straßenbauausbeiträge ist an den Trebsauern vorüber gegangen. Sie müssen zahlen und das nicht wenig für den Ausbau der Pirker Straße. Eine Familie ist gar mit 76000 Euro dabei. Irgendwie verirrt sich dahin von oben her kaum ein Politiker, weil wohl das nicht gerade beliebtes Thema ist. Es gibt eine Bürgerinitiative Trebsau/Bechtsrieth (wir berichteten), die sich im Zusammenhang mit der Umlegung der Straßenausbaubeiträge gründete. Mit rund 50 Bürgern. Die hat einen Draht zum Kallmünzer Landtagsabgeordneten der Freien Wähler, Tobias Gotthardt.
Sonja Bodensteiner und Petra Baierl ziehen die Fäden. Gotthard würdigt das und setzt sich zwei Stunden in einem Bürgergespräch vor Ort mit den Leuten zusammen. Zu Stromtrasse hat Bodensteiner aufwendige Luftaufnahmen zusammengefügt, die die Knebelung von Trebsau aufzeigen. Gotthardt verdeutlichte, dass er "nie und nimmer" für eine Stromtrasse stehe. Bezüglich Trebsau will er mit der Tennet sprechen. "Was gibt’s denn noch in Trebsau und Bechtsrieth", fragte der Landtagsabgeordnete. Da hörte er eine Neuigkeit, die ihn begeisterte. Die Gründung eines Ortsverbandes der Freien Wähler in der Gemeinde läuft auf Hochtouren. "Wir wollen an uns nicht mehr vorbeiregieren lassen, sondern in der Gemeinde mitreden", sagen Bodensteiner und Baierl. Die Bescheide für die Straßenausbaubeiträge seien wirksam, die Betroffenen müssen zahlen, Widersprüche würden beim Landratsamt liegen, die aber wohl nichts bringen. 53 Bescheide waren es, nun zählt nur mehr die Härtefallkommission, in die sich jeder Trebsauer eintragen kann. Sie sind einige unter vielen.














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