07.08.2018 - 17:27 Uhr
Tremmersdorf bei SpeinshartOberpfalz

Gemeinsam helfen

"Hilfe für Anja" und der Club - das ist eine innige Beziehung. Schon bei der ersten Typisierungsaktion im Jahr 2000 zieht es den Verein mit Sitz in Kirchenthumbach ins Frankenland.

Solidarität mit einer segensreichen Initiative bewiesen der FC Tremmersdorf/Speinshart, das Mitarbeiterprojekt „Witron hilft“ und Club-Fans. Den Reinerlös in Höhe von 1500 Euro aus verschiedenen Aktionen anlässlich des FC-Jubiläums spendeten die Protagonisten an den Verein „Hilfe für Anja“. Unser Bild zeigt bei der symbolischen Übergabe des Spendenschecks FC-Vorstand Johannes Karl, Festausschussvorsitzenden Bastian Dötsch, Michael Sporrer vom Verein „Hilfe für Anja“ und Witron-Verteter Christian Dietl (von links).
von Robert DotzauerProfil

"Hilfe für Anja" und der Club - das ist eine innige Beziehung. Schon bei der ersten Typisierungsaktion im Jahr 2000 zieht es den Verein mit Sitz in Kirchenthumbach ins Frankenland.

(do) Die Verbindung zum 1. FC Nürnberg könnte nicht idealer sein. Garant dafür ist Michael Sporrer, Vorsitzender des FCN-Fanclubs und Gründungschef des Vereins "Hilfe für Anja". Aus Anlass des 45-jährigen Bestehens des FC Tremmersdorf/Speinshart (wir berichteten) nutzte der Verein das Gastspiel der Club-Traditionsmannschaft zu einer weiteren Typisierungsaktion.

Doch damit nicht genug der allgemeinen Hilfsbereitschaft. Die Band der Weltfirma Witron verzichtete beim "Rock-Zoigl" auf jede Gage. In Abstimmung mit dem gastgebenden FC vereinbarte das Bandprojekt eine Spende an "Hilfe für Anja".

Unterstützung kam auch von Club-Fans im Zusammenwirken mit dem FC. Die Einnahmen aus der Versteigerung von signierten Club-Trikots spendete der Jubiläumsverein ebenfalls an die Hilfsorganisation. Somit summierte sich die Spende auf 1500 Euro, die FC-Vorsitzender Johannes Karl, Bastian Dötsch, der Vorsitzende des Festausschusses, und Christian Dietl als Vertreter der Mitarbeiter-Initiative "Witron hilft" nun an "Anja"-Vorsitzenden Michael Sporrer übergaben.

Vor dem Nürnberger Frankenstadion, heute Max-Morlock-Stadion, hatte am 7. Mai 2000 die erste Typisierung des Vereins "Hilfe für Anja" stattgefunden. "Damals erklärten sich spontan 523 Club-Anhänger bereit, bei der Aktion mitzumachen", erinnert sich Michael Sporrer.

Heute sind es weit über 48 000 Menschen in ganz Deutschland, die mit einem kleinen Wattestäbchen Unterstützung bewiesen haben - und das mit großer Wirkung. "Bis heute konnten mehr als 500 Knochenmarkspender vermittelt werden", bilanzierte Sporrer.

In Vorbereitung sind weitere Betriebstypisierungen. Der Vorsitzende von "Hilfe für Anja" verwies zudem auf Typisierungen vor der Allianz-Arena, bei Schalke 04 und beim FC Augsburg.

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