„Mein Steckenpferd, wenn man das so ausdrücken will, sind meine Enkel-, Urenkelkinder und meine Kinder. Die ganze Familie halt“, antwortet Marianne Pirner auf die Frage nach ihren Vorlieben. Ganz nebenbei erwähnt sie, dass eine ihrer Leidenschaften einmal auch der Garten war. "Aber das lässt ihre Gesundheit nicht mehr zu.“
Bevor Marianne Pirner Rentnerin wurde, arbeitete sie als Strickerin in der Wiesauer Strumpfwarenfabrik Fritzsche. „Aber die gibt es ja nicht mehr“, bedauert sie. In Triebendorf kam die Jubilarin als geborene Höcht auf einem Bauernhof zur Welt. Auf dem landwirtschaftlichen Anwesen, wo sie mit ihren Geschwistern bei der Arbeit half, wuchs sie auf.
Die Gesprächsthemen gehen der geistig fitten 80-Jährigen nicht so schnell aus. Sie nutzt auch gern den rollenden Dorfladen zum Einkaufen: „Weil das so praktisch ist“, bestätigt Sohn Dieter. An ihrem Ehrentag musste Marianne Pirner zunächst auf die Anwesenheit ihres Mannes Hermann, mit dem sie seit 1961 verheiratet ist, verzichten. Er ist zur stationären Behandlung im Krankenhaus. „Bereits in der Früh hat er mich schon angerufen, um zu gratulieren.“ Wenig später läutet das Telefon erneut: "Ich werde aus der Klinik entlassen. Ich kann jetzt doch mitfeiern“, teilt der Ehemann freudig mit.
Um auf den 80. Geburtstag anzustoßen, war auch Wiesaus Zweiter Bürgermeister Michael Dutz gekommen. Im Namen des Stiftländer Heimatvereins, dem Pirner seit 20 Jahren angehört, gratulierte Silke Wolfrum. Seit 1998 schon ist die Jubilarin Mitglied beim Katholischen Frauenbund, der seine Vorsitzende Brigitte Weig nach Triebendorf entsandte. Zu den Gratulanten gehörten auch Tochter Sabine und Sohn Dieter, das Enkeltrio Bianca, Katrin und Nina. Zudem beglückwünschten die Waldershofer Urenkel Hannes und Lenz.













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