Nach zweijähriger Pause stellten die Dorfvereine und Kirwapaare in gemeinsamer Arbeit wieder die Trischinger Dorfkirchweih in ihrer gewohnten Form auf die Beine. Im Beisein des Bürgermeisters Josef Deichl, einiger Mitglieder des Gemeinderates, der Vereinsvorstände, der Kirwapaare und weiterer Ehrengäste wurde am Freitag die erste Maß Bier von Rhanerchefin Plößl gezapft und die dreitägige Gaudi eröffnet. Anschließend sorgte die Band "Dei vo gestern" für die richtige Kirwastimmung. Bereits im Vorfeld war der Kirwabaum von den Kirwaburschen und freiwilligen Helfern aus dem Dorf aufgestellt worden.
Am Samstag ging die Kirwa weiter mit einem gemeinsamen Vorabendgottesdienst in der Marienkirche. Nach dem Gottesdienst gab es ein Standkonzert der Trischinger Musikanten auf dem Kirchplatz. Anschließend ging es in einem kleinen Festzug zum Zelt. Zu der bunten Musikmischung der Band "Rundumadum" feierten am Samstagabend zahlreiche Besucher zusammen mit den Kirwapaaren.
Der Sonntag, der letzte Kirchweihtag, wurde traditionell mit dem Baumaustanzen begonnen. Dabei standen verschiedene Tänze auf dem Programm und die Kirwaburschen zeigten außerdem einen Schuhplattler. Natürlich durften auch in Trisching die "Gstanzln" nicht fehlen, die wieder lustige Begebenheiten aus dem Leben in der Gemeinde treffend betrachteten. Die Darbietungen der Kirwapaare kamen beim Publikum sehr gut an: Sie bekamen viel Applaus von den Kirwa-Gästen. Im Anschluss ging es ins Festzelt, wo sich vor dem reichhaltigen Kuchenbuffet schon eine lange Schlange gebildet hatte. Für die musikalische Unterhaltung war, wie bereits in den Jahren zuvor, das "Buchberg Echo" zuständig. Es sorgte bis in die Nacht für eine zünftige Kirwamusik.
Bereits jetzt freut man sich in Trisching auf die nächstjährige Kirwa, bei der die Kirwapaare ihr 20-jähriges Jubiläum feiern und ganz besonders stolz und laut rufen werden: "Wer hot Kirwa?"













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