Strömender Regen begleitete die Öffnung des zweiten Adventsfensters, das diesmal eine Adventstüre an der Kapelle in Waltenrieth war. Waltenrieth war im Mittelalter einer der bedeutendsten Eisenhämmer in der Oberpfalz. Die Besinnung stand unter dem Motto „Zeichen des Friedens“. Die Landjugend und die Ministranten Tröbes hatten dazu eingeladen.
Trotz Regens waren 80 Besucher, teils mit Laternen, gekommen. Mit dem Lied „Wir sagen euch an den lieben Advent“ begann die Feierstunde. "Wir haben schon vieles beim Öffnen von Adventsfestern erlebt. Trotzdem schön, das ihr da seid“, sagte Pfarrer Josef Most. Er dankte der Landjugend und den Ministranten, die den Abend vorbereitet und auch Zelte aufgestellt hatten.
Die Ministranten trugen viele Gedanken zum Frieden vor und öffneten die Adventstür an der Kapelle. Auf einem roten Tuch hatten die Jugendlichen Friedenszeichen angebracht. Solche Zeichen gibt es auf der ganzen Welt, in allen Religionen und Gesellschaften. Diese Symbole versteht jeder, ob er nun die Sprache dieses Landes spricht oder nicht. Die jungen Leute erklärten kurz die bekanntesten, wo sie herkommen und was sie ursprünglich bedeuten. Dazu gehören das Peace-Zeichen, die Pace-Flagge oder die Friedenstaube.
Nach „Macht hoch die Tür“ folgten weitere adventliche Lieder. Wegen des regnerischen Wetters blieben die Instrumente eingepackt.
Neben den Fürbitten um Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung trugen die Jugendlichen einen Psalm Davids vor. Sie beteten: „Allmächtiger Gott, du schenkst den Frieden, den die Welt nicht geben kann. Sende uns den Geist des Friedens.“
Pfarrer Most erteilte am Schluss den Segen. Jonas Rom bedankte sich bei allen Besuchern sowie allen Müttern der Ministranten, die Plätzchen gebacken hatten. Nach der Andacht gab's Punsch und Plätzchen ein. Auch der Regen hatte nachgelassen.
















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.