05.02.2020 - 10:45 Uhr
Tröbes bei MoosbachOberpfalz

Erfolgsgeschichte "Missionsbrücke"

Im Januar 2018 gründete sich der Verein „Missionsbrücke Moosbach-Ndendule/Kongo“. Die Jahreshauptversammlung zeigt eindrucksvoll, was seitdem für Pater Ferdinand und seine Schützlinge Leute geleistet wurde.

In der Jahreshauptversammlung der "Missionsbrücke" im Gasthaus Bodensteiner in Tröbes zieht der Vorstand eine eindrucksvolle Bilanz.
von Peter GarreissProfil

Vorsitzender Bernhard Rom freute sich im Gasthaus Bodensteiner in Tröbes, dass neben Pfarrer Josef Most auch die Bürgermeister Hermann Ach und Fritz Steinhilber sowie Altbürgermeister Hans Roßmann vorbeischauten.

Rom erinnerte an Aktivitäten wie das Pfarrfest in Moosbach, bei dem die mittlerweile allseits bekannte Marmelade verkauft wurde. Die Nachfrage sei über Moosbach hinaus immens. Rom dankte dem Marmeladenteam, allen voran Gaby Hagn, für das Engagement.

Daneben nannte der Vorsitzende den afrikanischen Gottesdienst im September mit anschließendem Frühschoppen. Dabei wurde Pater Ferdinand nach seinem Heimaturlaub wieder nach Afrika verabschiedet. Angenehmen begleitet wurde der Gottesdienst von der Gruppe „Taktvoll“.

Ein weiterer Dank galt den Ministranten von Tröbes, denn ohne sie wäre das Fest nicht so reibungslos verlaufen. Der Vorsitzende sprach auch den Kongo-Abend im Dezember im Pfarrheim Moosbach an. Ulrike Guttenberger und Richard Reger berichteten von ihrer Reise zu Pater Ferdinand. Sie machten die Einheimischen mit der Heilkraft der Artemisia-Pflanze bekannt, die gegen Malaria helfen soll. Außerdem leiteten sie die Einheimischen zum Bau von Bienenhäusern an.

Richard Reger ist guter Dinge, dass er beim nächsten Aufenthalt bei Pater Ferdinand bereits afrikanischen Honig essen kann. Einen vollen Erfolg nannte Rom das Adventskonzert mit "ChorDiSono" im Dezember in Tröbes.

Neben finanzieller Hilfe ermöglicht die „Missionsbrücke“ auch viele Kontakte zu Menschen, die Pater Ferdinand unterstützen wollen. Unter anderem ist dadurch inzwischen ein stattliches Ausbildungszentrum in Ndendule entstanden. Manche wünschen auch Dokumentationen und Kostennachweise über den Einsatz der Fördergelder. Rom erklärte, dass Ferdinand derzeit vor drei größeren Projekten stehe, nämlich dem Straßenbau, der Errichtung eines Schulinternats und der Sanierung der Apotheke.

Bürgermeister Hermann Ach zeigte sich beeindruckt. In Ndendule gebe es mittlerweile sogar schon eine Ziegelei. Das Gemeindeoberhaupt dankte allen, die Geld in die Projekte von Pater Ferdinand einbringen. Pfarrer Josef Most dankte ebenfalls. Der Vorsitzende des Kriegervereins, Josef Schafbauer, bot der "Missionsbrücke" den Schuppen des Vereins für Veranstaltungen an.

Erika Sauer schlug die Herausgabe eine Broschüre vor, in der die Situation in Ndendule geschildert wird. Damit könnten eventuell auch neue Sponsoren gefunden werden.

Pater Ferdinand Bodensteiner sorgt sich um das Wohl der Kinder im Kongo.
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