Uckersdorf bei Schwarzhofen
06.06.2023 - 10:12 Uhr

Viele Musiker kommen zum Musikanten-Treffen in Uckersdorf

Beim "Kreuzwirt" in Uckersdorf spielen Musikanten aus der ganzen Oberpfalz zum Musikanten-Treffen auf. Bei ständig wechselnden Besetzungen kommt bei den Besuchern keine Langeweile auf.

Am Samstagabend ging es beim "Kreuzwirt" im "Bermuda-Dreieck" – Gasthaus Wilholm in Uckersdorf – wieder einmal hoch her. Der Gastgeber, "Kreuzwirt" Michael Wilholm, konnte sich über den Besuch von zahlreichen Musik-Interessierten aus der ganzen Region freuen. Er hieß alle Musikanten und Besucher willkommen, ebenso Wolfgang Butz, der "Ziach-Wolfe", der auch durch das Programm führte. Die Ankündigung hatte zahlreiche Musikfreunde angelockt. Sie kamen diesmal wieder fast aus der ganzen Oberpfalz.

Die Gäste wurden an diesem Frühsommerabend – die Temperaturen waren einigermaßen sommerlich angenehm – wenn auch ein kühler Wind ging, auch reichlich belohnt durch eine Vielzahl von angereisten Musikanten, etwa 15 an der Zahl. Sie spielten teilweise allein, aber auch in verschiedenen Besetzungen zusammen, dazu kamen auch neue Gesichter. Das Treffen hat sich mittlerweile einen guten Ruf erworben, denn das Einzugsgebiet ist riesig geworden.

Auch die Zahl der Gruppen und Instrumente war groß. Es hatten sich auch neue "Klangkörper" gebildet. Der Moderator Wolfgang Butz aus Inzelsdorf spielte Akkordeon und sang auch dazu. Aktiv mit dabei waren auch Eugen Eberhard (Flossenbürg) mit Gitarre und Gesang, Rudi Meier (Gesang), Hans Gietl (Akkordeon, Steirische und Gesang), Bruno Hartwich (Akkordeon), Bianca Knogl (Steirische und Gesang), Günter Stangl (Steirische), Alois Lindner (Steirische), Siegfried Winter (Kontrabass), Johann Meckl (Akkordeon und Steirische), Jennifer Kalman (Steirische), Karl-Heinz Senft (Bariton-Horn), Smisnik Martin (Mundharmonika) und Thomas Eichstetter (Kontrabass). Der Überblick fiel nicht so leicht, denn es herrschte eine rege "Fluktuation". Der "Löffel-Girgl", Georg Süß aus Rottendorf, mischte auch mehrfach mit.

Die meisten der Gäste gehörten zu den "reiferen Semestern", doch auch etliche vom "mittleren Alter" waren präsent. Die Gäste bekamen überwiegend nostalgische Lieder zu hören und mitzusingen unter dem Hauptmotto "Lang, lang ist’s her" über Jäger, Räuber, von der Heimat, der Jugend, von Liebesfreud und Liebesleid. Angestimmt auf Ziehharmonikas und Steirischen wie "Zwei rehbraune Augen", "Es war im Böhmerwald" und viele mehr. Die Texte kannten viele auswendig. Bei manchen Liedern wurde auch geschunkelt, sogar getanzt.

Etliche Stunden lang spielten sie auf und sangen gemeinsam mit den begeisterten Gästen. Für Speis und Trank sorgte das Team des "Kreuzwirts". Die Musikanten bekamen eine Maß und eine Brotzeit gratis. Wegen des großen Erfolgs ist eine Wiederholung fest eingeplant.

 
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