Einen Holztransporter aus dem Landkreis Hof, der auf der A9 unterwegs war, hat eine Streife der Verkehrspolizei Hof am Mittwoch kontrolliert. Dass der mit Holzstämmen beladene 40-Tonner überladen sein dürfte, war nach Angaben der Verkehrspolizeiinspektion Hof "bereits mit dem bloßen Auge erkennbar". Die Überprüfung auf einer geeichten Fahrzeugwaage erwies sich zunächst als problematisch. Wie es im Pressebericht der Polizei weiter heißt, waren die Messeinrichtungen mit dem Gefährt offensichtlich überfordert: Das Display zeigte "overload" an.
Somit war nach Angaben der Verkehrspolizei klar, dass die Überladung sicher bei über zehn Tonnen lag und die Kapazität der Waage von 50 Tonnen überschritten war. Zugfahrzeug und Anhänger mussten deshalb abgekoppelt und getrennt verwogen werden. Der Transporter brachte es schließlich auf ein Gewicht von knapp 53,5 Tonnen, teilt die Verkehrspolizei weiter mit. Die Beamten untersagten dem 32-jährigen Fahrer die Weiterfahrt und ordneten zunächst die Abladung von Stämmen an – bis die zulässigen 40 Tonnen erreicht waren.
Außerdem muss der Mann aus Hochfranken nun mit einem Bußgeldverfahren rechnen. "Mindestens ein Punkt in Flensburg und eine Geldbuße von 425 Euro sind für die erhebliche Überladung laut Bußgeldkatalog vorgesehen", so die Verkehrspolizei Hof.













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