In feierlicher Atmosphäre überreichte er an Initiator und Ortssprecher Alfred Uschold eine 500-Euro-Spende. Sein Blick ging bei seiner Rede an den Beginn der Idee zurück. Die Neugestaltung des Unterlinder Dorfplatzes beinhaltete den Abriss des Wiegehäuschens, den Abbruch des Bushäuschens mit Erneuerung und die Neugestaltung der Grünflächen um das bestehende Dorfkreuz. Einstimmig stellte der Stadtrat 40 000 Euro ein.
Doch bevor der Beschluss rechtskräftig gefasst wurde, trat die Dorfgemeinschaft Unterlind auf den Plan. Das Ersparte aus den zurückliegenden Kreuzfesten sollte sinnvoll in eine Maßnahme eingebracht werden.
Anlässlich des 60. Geburtstags von Anton Meißner wurde schließlich der Beschluss gefasst, einen Glockenturm zu bauen. Daraus resultierte auch eine Umfrage im Februar 2017, ob der Glockenturm im Sinne der Dorfgemeinschaft war, erinnerte Wutzlhofer. Das Ergebnis: Knapp 62 Prozent der Dorfbewohner befürworteten das Vorhaben. Vielleicht nur 62 Prozent, wegen der Kosten von 36 000 Euro.
Für ihn sei der Glockenturmbau eine wunderbare Idee.
Es sei ein ganz besonderes Ereignis das Werden einer Kirchenglocke miterleben zu dürfen. Auch wenn er damals zum Glockenguss etwas zu spät nach Straubing gekommen sei. Die Glocke sei ein Kulturgut und akustisches Zeichen der Christenheit. "Das ertönen der neuen Bronzeglocke mit dem Ton 'G' wird hier am Unterlinder neugeschaffenen Dorfplatz in besonderer Weise auch auf die wirksame Kraft hinweisen, die unser Glaube in unserem Leben und im Zusammenleben unserer Gesellschaft entfalten soll", führte der Bürgermeister aus. Alles befinde sich im grünen Bereich, nicht zuletzt deswegen, weil sich die Dorfgemeinschaft regelrecht hineingekniet habe und die Spendenbereitschaft bemerkenswert gewesen sei.














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