08.10.2018 - 14:45 Uhr
UrsensollenOberpfalz

CSU-Kandidaten stehen Rede und Antwort beim Feierabendseidl

„Dort hingehen, wo die Menschen sind, statt die Bürger zu sich kommen lassen“, das ist Achim Kuchenbeckers Hintergedanke, als der CSU-Orts- und Fraktionsvorsitzende die Bürger zum Feierabendseidl ins Baugebiet am Rängberg einlädt.

CSU-Vorsitzender Achim Kuchenbecker, Bezirksrat Martin Preuß und Landtagsabgeordneter Harald Schwartz (Mitte, von links) kommen beim Feierabendseidl schnell mit den Ursensollenern ins Gespräch.

Trotz des nasskalten Herbstwetters kam die Idee an, und schnell wurde im Baugebiet politisiert. Zwei Themen wurde dabei vor allem der Landtagsabgeordnete und Direktkandidat Harald Schwartz immer wieder gefragt: Wer bekommt das neue bayerische Familiengeld, und für wen gibt es das Bayerische Baukindergeld Plus?

„Das Familiengeld ist für alle bayerischen Familien mit ein- und zweijährigen Kindern, das Baukindergeld Plus stockt für Häuslebauer mit Kindern das Baukindergeld des Bundes auf“, informierte Schwartz. Der Abgeordnete ging auch auf kritische Fragen ein. Zum Beispiel, warum es das Baukindergeld Plus nicht auch für Bauherren gibt, die schon vergangenes Jahr gebaut haben. „Man braucht bei jeder neuen Leistung immer ein Startdatum“, erklärte der Abgeordnete. „Hätten wir 2017 mit reingenommen, dann hätten alle Menschen, die 2016 gebaut haben, gefragt, warum gerade hier die Grenze gezogen wird. Und so könnte man immer weiter zurück gehen.“ Kuchenbecker hatte augenzwinkernd einen ganz praktischen Tipp: „Beim Familiengeld kann man immer noch dabei sein, man muss nur noch mehr Kinder bekommen.“

Auch Bezirksrat Martin Preuß war nach Ursensollen gekommen. Im Gepäck hatte er ein paar Bälle für die Kinder und auch politische Botschaften: „Wenn wir ehrlich sind, dann geht es uns doch allen zum Glück recht gut. Ich erlebe oft, dass in der Politik Kleinigkeiten kritisiert werden und dabei das positive Gesamtbild aus den Augen verloren wird.“ Darauf hörte man erst einmal ein zustimmendes Prost.

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