16.07.2019 - 15:57 Uhr
UrsensollenOberpfalz

Wilde Verbrecherjagd mit gutem Ende

Theater Räuber Hotzenplotz an der Grundschule: Arbeitsgemeinschaft Schulspiel erfreut das Publikum.

Die Schulspielgruppe der Grundschule Ursensollen vor dem Auftritt.
von Hubert SöllnerProfil

Die Arbeitsgemeinschaft (AG) Schulspiel der Grundschule Ursensollen unter der Leitung von Lehrerin Sonja Ram lud zum Theater "Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete" ein. Die Eltern und Freunde der AG genossen die sechs Szenen, die die Schüler erarbeitet und vertieft hatten.

Kasperl (Luisa Kuchenbecker) und Seppel (Michael Kuhn) bekommen die wichtige Aufgabe, den Räuber Hotzenplotz (Emily Dehling) wieder einmal einzufangen. Für die beiden Polizisten (Jule Bernreuter und Ella Geitner) scheint das nämlich zu schwierig zu sein.

Dieses Mal versuchen es Kasperl und Seppel mit einer Mondrakete. Klingt abenteuerlich, aber klappt tatsächlich. Sie werden dabei natürlich von vielen Leuten unterstützt: Ihre Lehrerin (Maria Hörl) gibt den beiden dafür extra schulfrei, die Großmutter kocht für sie leckere Mahlzeiten, der Großvater (Magdalena Moosburger) hilft beim Bau der Rakete. Frau Schlotterbeck (Marlene Pirzer) findet das Versteck des Räubers heraus, die überaus kluge Hauskatze (Luci Kaiser) ist immer zur Stelle, wenn Hilfe nötig ist. Auch die Verkäuferin (Anna Moosburger) hat alles für ein leckeres Mittagessen parat und nebenbei erfährt man auch den neuesten Klatsch und Tratsch aus Ursensollen.

Aber auch Hotzenplotz hat einen guten Freund - den Zauberer Petrosilius Zwackelmann (Felix Weidner), der ihm immer wieder aus der Patsche hilft. So auch dieses Mal. Doch irgendwas ist passiert. Beide Halunken wollen nicht mehr zu den Bösen und Verfolgten gehören. Sie sehnen sich danach, ein völlig normales Leben als Wirte einer besonderen Gaststätte "Zur Räuberhöhle" zu führen.

Und dieser Wunsch wird am Ende tatsächlich Wirklichkeit. Na, wenn das kein Grund zum Feiern ist. Für die Bewirtung in der Pause hatten die Eltern der Schauspieler gesorgt. Förderlehrer Erhard Tauer war für die komplette Technik verantwortlich und Hausmeister Markus Koller kümmerte sich um den Bühnenbau. Am Ende war die einhellige Meinung der Gäste: Ein gelungener Theaterabend, der die große Freude und das Engagement der Schulspieler unter Beweis stellte.

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