"Handgroß und fast dick wie ein Edding-Stift": Schon allein deshalb fiel die quietschgelbe Raupe Peter Wagner sofort ins Auge. Dabei dachte der Hahnbacher aufgrund der Größe und Farbe eigentlich zunächst, es sei ein Stück Gartenschlauch, das er am Wochenende zwischen der Hauswand und dem Keller-Lichtschacht im Garten seiner Mutter Traudl in Ursulapoppenricht entdeckt hat.
Tatsächlich war es eine Raupe, 12 bis 14 Zentimeter lang, und etwa 1,5 Zentimeter dick, wie Wagner sagt. In dieser Größe auf jeden Fall "sehr beeindruckend", weshalb er das Tier auch gleich fotografiert hat.
Seine Vermutung, es könnte sich um die Raupe des Totenkopfschwärmers handeln, bestätigt Horst Schwemmer vom Bund Naturschutz Amberg-Sulzbach, dem die Redaktion das Bild gezeigt hat: "Es sieht sehr nach der Raupe des Totenkopfschwärmers aus. Ich traue mich das zu sagen, auch wenn es zuweilen Verwechslungsarten gibt." Der Fundort sei auch interessant: Hahnbach sei auch überregional als Kartoffel-Gegend bekannt. Und "bei uns fressen die Raupen überwiegend am Kartoffelkraut".
Wer die gelbe Raupe selbst noch nie zu Gesicht bekommen hat, kennt aber vermutlich den Falter, der aus ihr schlüpft: Der Totenkopfschwärmer hat es weltweit zu großer Berühmtheit gebracht, weil er wegen der charakteristischen Zeichnung auf seiner Brust, die wie ein Schädel aussieht, Buchdeckel und Filmplakat des Thrillers "Das Schweigen der Lämmer" ziert.














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