Bei der Polizei Marktredwitz ging am Mittwochmorgen gegen 4 Uhr die Meldung ein, dass sich am Grenzübergang Schirnding ein augenscheinlich verwirrter Mann aufhalte. Er sei barfuß und torkle auf der Bundesstraße 303 herum. Aufgrund des Verkehrsaufkommens befinde sich der Mann in Lebensgefahr.
Beim Eintreffen der eingesetzten Polizeistreife aus Marktredwitz stellten die Beamten fest, dass es sich bei der verwirrten Person um einen 39-jährigen Mann handelte. Polizeiliche Recherchen ergaben, dass der 39-Jährige möglicherweise an paranoider Schizophrenie leidet und außerdem bereits als Konsument von Betäubungsmitteln in Erscheinung getreten ist. Da der 39-Jährige nach Einschätzung der Polizisten vor Ort offensichtlich unter der Einwirkung von Betäubungsmitteln stand, war eine vernünftige Unterhaltung mit ihm nicht möglich, heißt es im Polizeibericht. "Somit konnte nicht ermittelt werden, was der 39 Jahre alte Mann zu dieser Zeit barfuß auf der B303 gesucht hat."
Bei einer Untersuchung im Klinikum wurde festgestellt, dass bei dem 39-Jährigen keine akute Behandlungsbedürftigkeit hinsichtlich einer körperlichen Verletzung bestand. Daher veranlassten die eingesetzten Polizisten im Anschluss die polizeiliche Unterbringung des verwirrten Mannes aufgrund Eigengefährdung in einem Bezirkskrankenhaus.















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.