06.09.2018 - 17:03 Uhr
VilseckOberpfalz

Breitband für jeden Hof

Die Breitbandversorgung schreitet in der Stadt Vilseck voran. Nun beginnt die zweite Förderrunde, die vor allem die Dörfer betrifft, wie Bürgermeister Hans-Martin Schertl dem Stadtrat mitteilt.

von Klaus HöglProfil

Ein straffes Programm hat sich der Stadtrat bei seiner ersten Zusammenkunft nach der Sommerpause auferlegt. Einige Bekanntgaben waren nur der Auftakt: Das Projekt "Essbare Stadt" hat bereits begonnen, die Fläche am Ortseingang von Axtheid in Richtung Vilsauen wird zusammen mit dem Werkhof Amberg-Sulzbach umgestaltet und mit Beerensträuchern und Obstbäumen bepflanzt, um das Areal im kommenden Jahr der Öffentlichkeit zugängig zu machen. Zum Thema Breitbandförderung referierte Matthias Rösch von der Stadtverwaltung. Demnach befindet sich Vilseck in der zweiten Förderrunde.

Ausschreibung läuft

Grundsätzlich sollten, so sagte Bürgermeister Hans-Martin Schertl, verschiedene Gebiete Vilsecks von der Telekom in eigenwirtschaftlichem Ausbau erschlossen werden. Diese Flächen seien aus der Förderung zu nehmen. Damit blieben dann noch zwölf Erschließungsgebiete übrig, für die eine Förderung zu beantragen sei: kleine Ortschaften, Weiler oder Einzelhöfe. Die sollen dann in einem zweiten Förderverfahren an das schnelle Internet angeschlossen werden.

Ein Fahrzeugbeschaffungskonzept sieht vor, dass für die Feuerwehr Schlicht ein mittleres Löschfahrzeug und ein Gerätewagen Logistik angeschafft wird. Die Ausschreibung dafür läuft bereits, wie die anwesenden Feuerwehrleute aus Schlicht erfreut zur Kenntnis nehmen durften. Die Finanzierung und Lieferung des Löschfahrzeugs ist für das Haushaltsjahr 2019 geplant, die Finanzierung und Lieferung des Logistik-Gerätewagens soll Anfang 2020 erfolgen.

In Sachen Wasserversorgung gab Schertl bekannt, dass der bayerische kommunale Prüfungsverband den Jahresabschluss 2017 für die Betriebe gewerblicher Art Vilsecks erstellt hat. Darunter fallen auch Wasserwerk und Photovoltaikanlagen. Durch höhere Abschreibungsbeträge, bedingt durch größere Investitionen in den vergangenen Jahren und gestiegene Personalkosten durch die Einstellung eines dritten Mitarbeiters im Wasserwerk, habe sich das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr verschlechtert, sagte der Bürgermeister. Mit einem steuerlichen Verlust von 62 218 Euro stelle sich die Ertragslage 2017 gegenüber dem Vorjahr (7843 Euro) deutlich negativer dar.

Wasserspielplatz:

Die CSU-Fraktion in Person von Karl Trummer hat bei der Stadt Vilseck den Antrag auf einen Abenteuer-Wasserspielplatz gestellt, der eine attraktive Bereicherung sein könnte. Der Stadtrat stand dem Antrag grundsätzlich positiv gegenüber. Die Überlegung, in den Vilsauen einen Wasserspielplatz zu errichten, sei schon vom damaligen Planungsbüro angedacht gewesen, war der Tenor. Die Maßnahme sei damals aus Kostengründen nicht realisiert worden.

Bei einer Vorbesprechung mit den Fraktionsvorsitzenden war folgendes zeitliches Vorgehen vorgeschlagen worden: zunächst Festlegung eines Standorts, dann Auswahl der diversen Wasserspielgeräte, die erweiterungsfähig sein sollten. Der bestehende Matsch-Spielplatz im Vilsecker Freibad könnte als Vorlage dienen.

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