01.04.2019 - 14:24 Uhr
VilseckOberpfalz

Feuerwehr Vilseck blickt auf Rekordjahr mit 112 Einsätzen zurück

Auf ein Rekordjahr mit 112 Einsätzen blickt Kommandant Lothar Hasenstab bei der Generalversammlung der Vilsecker Feuerwehr zurück. Vorstandswahlen und Ehrungen prägen die Sitzung.

Die Feuerwehr Vilseck stellt sich bei den Vorstandswahlen für die nächsten vier Jahre auf (von links): Markus Schießlbauer, Peter Ziegler, Gerald Kreuzer, Kommandant Lothar Hasenstab, Thomas Pröls, Karl Ruppert, Bürgermeister Hans-Martin Schertl, Vorsitzende Christina Klaus, Patrick Wolf, Tobias Tuchbreiter, Tobias Trettenbach, Tobias Meidinger, Markus Schertl, Günther Ringelstetter, Thomas Pröls und Reinhard Andraschko.
von Rosi HasenstabProfil
Mitglieder der Gemeinde-Jugendfeuerwehr erhalten Auszeichnungen für die Prüfung zu Jugendspange, Jugendflamme und Wissenstest, langjährige Mitglieder werden für ihre Treue geehrt (sitzend, von links): Josef Amann, Hermann Kraus, Adolf Lindner und Erhard Gnan; stehend (von links): Kommandant Lothar Hasenstab, Zweiter Kommandant Peter Ziegler, stellvertretender Vorsitzender Karl Ruppert, Bürgermeister Hans-Martin Schertl, Luis Ziegler, Tobias Dittrich, Jakob Schießlbauer, Kreisbrandinspektor Christof Strobl, Dominik Strobl, Jugendwart Andreas Männer, Tobias Siegler, Kreisbrandmeister Michael Iberer und Vorsitzende Christina Klaus.

Von zwölf kleineren Bränden und 77 technischen Hilfeleistungen abgesehen, war der Einsatz bei der Schneekatastrophe in Berchtesgaden das spektakulärste Ereignis, wie der Kommandant bei der Zusammenkunft im Kulturkasten feststellte. Auch die Zahl der Alarmierungen wegen Stürmen und Hochwasser nehme immer mehr zu. Unverzichtbar sei die Weiterbildung auf allen Gebieten. Interessant und lehrreich sei die Erfahrung mit dem Brandübungscontainer des Landesfeuerwehrverbandes gewesen, der mehrere Tage in Vilseck aufgestellt war. Alles in allem sei man gut beschäftigt gewesen und habe viele Übungen erfolgreich absolviert.

Dies bestätigte auch der Leiter der Gemeinde-Jugendfeuerwehr (GJF), Andreas Männer. „Hier sind 48 Jugendliche aus den sieben Großgemeinde-Wehren in drei Altersgruppen vertreten“, berichtete er. Die erworbenen Kenntnisse drückten sich in Leistungsabzeichen wie Deutsche Jugendspange und Jugendflamme aus. Als Großereignis bezeichnete Männer den in Vilseck veranstalteten Wettbewerb um den Junior-Cup, an dem 29 Mannschaften aus ganz Bayern teilgenommen haben. Dankbar für die Unterstützung durch die Stadt und die Landkreisführung wies er auch auf die Öffentlichkeitsarbeit durch Michael Lang und Niklas Obermeier hin, die die Wehr auf Facebook und Instagram präsentieren.

Vorsitzende Christina Klaus lobte die gute Zusammenarbeit mit den Aktiven. Preisschafkopf, Fischessen, Florianstag, Burgkirwa und Ausflug hätten den Zusammenhalt gestärkt, fügte sie an und wünschte sich einen Besucheranstieg im Florianstüberl. Hier biete Wirtin Claudia Lindl an jedem zweiten Dienstagabend auch Essen an. Kassier Markus Schertl legte einen zufriedenstellenden Kassenbericht vor. Die Neuwahlen brachten nur unwesentliche Veränderungen in der Vereinsführung. Vorsitzende: Christina Klaus, Stellvertreter: Karl Ruppert, Schriftführer: Tobias Tuchbreiter, Stellvertreter: Niklas Obermeier, Kassier: Markus Schertl, Stellvertreter: Patrick Wolf, Kassenprüfer: Thomas Pröls und Stephan Pröls, Beisitzer aus dem Aktivenkreis: Gerald Kreuzer und Christian Weiß, Beisitzer aus dem Passivenkreis: Reinhard Andraschko und Günther Ringelstetter, Beisitzer aus dem Gruppenführerkreis: Tobias Trettenbach und Markus Schießlbauer.

Dass die Stadt Vilseck das Engagement der Wehren zu schätzen wisse und dieses auch künftig finanziell unterstütze, unterstrich Bürgermeister Hans-Martin Schertl. Für die Wehren in der Großgemeinde seien heuer 550 000 Euro im Vermögenshaushalt eingeplant, stünden doch die Beschaffung neuer Fahrzeuge und Umbaumaßnahmen an den Gerätehäusern in Vilseck, Schlicht und Sorghof an. „Die Jugendarbeit trägt große Früchte, und somit ist mir um die Zukunft nicht bang“, betonte er erfreut.

Im Zusammenhang mit den im ganzen Inspektionsbereich gestiegenen Einsatzzahlen wies Kreisbrandinspektor Christof Strobl auf ein neues Konzept hin, das besonders auf Unwetterlagen abgestimmt werden soll. Die analoge Alarmierung werde vom digitalen System abgelöst. Wie gut im Landkreis die Zusammenarbeit mit den Wehren funktioniere, habe sich bei der Schneekatastrophe gezeigt, als ein Hilfeleistungskontingent mit 100 Mann von einem Tag auf den anderen aufgestellt werden konnte. „Wir tragen eine große Verantwortung für unsere Mitmenschen, und dazu brauchen wir jeden einzelnen“, rief er den Anwesenden zu.

Info:

Ehrungen langjähriger Mitglieder

25 Jahre: Wolfgang Lindner, Florian Kreuzer, Mathias Becker, Jürgen Schwepper und Florian Wild

40 Jahre: Josef Götz, Franz-Xaver Fenk, Franz Spalt, Norbert Ringer und Richard Friedrich

50 Jahre: Josef Amann und Peter Fuchs

60 Jahre: Hermann Kraus, Erhard Gnan, Heinz Probst, Manfred Winkelmaier und Erich Goschler 65 Jahre: Adolf Lindner

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