(e) Es dauerte Jahre, bis alles geplant und fertig war. Das Pavillon ist das Herzstück des Areals. Mittlerweile macht es Probleme. Sowohl Spaziergänger als auch Mitglieder der Stadtverwaltung stellten fest: Der Pavillon wird gerne und reichlich genutzt. Übrig bleibt der Müll. „Feiern ist das eine, Aufräumen das andere“ ist die Meinung von Bürgermeister Hans-Martin Schertl. Mittlerweile nehmen seiner Meinung nach die Probleme mit den Hinterlassenschaften überhand. Von den Zusammenkünften von Leuten, die am Pavillon in der Vilsaue Partys feiern, bleiben leere Flaschen, Becher und sonstiger Unrat liegen. „Man muss schon mindestens erwarten können, dass sie den Pavillon wieder ordnungsgemäß verlassen“, moniert der Bürgermeister. Die Überlegungen tendieren zu Videoüberwachung, Sperren, Kaution oder Vermietung. Sollte man den Pavillon nur für Veranstaltungen öffnen? Muss die Stadt eine Gebühr verlangen und ihn nur an Personen überlassen, die Verantwortungsbewusstsein haben? Oder einfach nur an die Nutzer appellieren, den Pavillon wieder so sauber zu verlassen, wie sie ihn vorgefunden haben? "Das wäre die vernünftigste Lösung", so Schertl zweifelnd. „Vielleicht nutzt ja der Aufruf was“, gibt er die Hoffnung so schnell nicht auf.
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