Bisher waren die Rettungssanitäter sowie der Sanka im ehemaligen Schwesternwohnheim beim BRK-Altenheim untergebracht. Durch diesen Standortwechsel entfällt die Anfahrt über die engen Krankenhaus- und Grabenstraße. Dank der zentralen Unterbringung am Feuerwehrhaus kann der Sanka schneller in alle Richtungen ausrücken als bisher.
Bei einem gemeinsamen Besichtigungstermin der neuen Rettungswache betonte der Leiter des BRK-Rettungsdienstes im Landkreis, Erwin Gräml, die große Bedeutung des Vilsecker Standorts. Wegen der gestiegenen Einsatzzahlen sind in den vergangenen Jahren die Stationierungszeiten des Rettungswagens in der Stadt Vilseck stetig angestiegen. Seit Jahresbeginn ist der Sanka von Montag bis Donnerstag jeweils von 7 Uhr bis 24 Uhr vor Ort, zuvor war er nur bis 22 Uhr hier gestanden. An den Wochenenden ist der Rettungswagen rund um die Uhr in Vilseck stationiert, und das mit einer Besatzung von mindestens zwei Rettungssanitätern. Bürgermeister Hans-Martin Schertl äußerte seine Freude über die Aufstockung der Zeiten.
Der neue BRK-Kreisgeschäftsführer Sebastian Schaller fügte an, dass 2018 der Vilsecker Rettungswagen zu 1432 Notfalleinsätzen angefordert worden sei. Das seien pro Tag fast vier Einsätze, die von hier aus angefahren worden seien.
Die Stadt Vilseck hat nach den Worten des Bürgermeisters wesentlich dazu beigetragen, dass das BRK in der Stadt eine neue Rettungswache beziehen konnte. Nach dem Auszug des Hausmeisters aus dem Feuerwehrhaus wurde die Wohnung frei, die in den vergangenen sechs Monaten nach den Erfordernissen des BRK umgebaut wurde. Der Rettungswagen hat seinen neuen Stellplatz im Feuerwehrhaus. Das bisherige Holztor wurde durch ein selbstschließendes Alu-Sektionaltor ersetzt, so dass beim Einsatz keine Zeit verloren geht. Für die gesamten Umbauarbeiten im Vilsecker Feuerwehrhaus mit neuen Fenstern, Sanierungsmaßnahmen, einer Fluchttreppe aus dem Unterrichtsraum, dem neuen Tor und dem Einbau von Brandschutztüren im gesamten Gebäude investierte die Stadt nach Angaben des Bürgermeisters insgesamt 110 000 Euro.
Wie Schertl ergänzte, ermöglicht die gemeinsame Unterbringung von Rettungswache und Feuerwehr in einem Gebäude eine bessere Zusammenarbeit der Einsatzkräfte und auch eine intensivere Ausbildung der jungen Feuerwehrleute.













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