09.02.2020 - 10:35 Uhr
VilseckOberpfalz

Versammlung der Wählergemeinschaft Arbeitnehmer-Eigenheimer in Schönlind

Eine interessante Wahlversammlung erlebten viele interessierte Besucher, die auf Einladung der Wählergemeinschaft Arbeitnehmer-Eigenheimer ins Schönlinder Gemeinschaftshaus gekommen waren.

Schon länger wird der Bau eines Radweges neben der vielbefahrenen AS 5 durch den Landkreis diskutiert, auch in der Versammlung der Wählergemeinschaft „Arbeitnehmer-Eigenheimer“ in Schönlind war dies ein Thema.
von Externer BeitragProfil

Vorsitzender Markus Schertl betonte dazu in einer Presseinfo, dass die Arbeitnehmer-Eigenheimer einen fairen Wahlkampf führen wollen, "ohne verleumderische Angriffe auf die politischen Mitbewerber". Bürgermeister Hans-Martin Schertl ging auf die finanzielle Situation der Stadt ein. Trotz vieler Investitionen sei die Stadt Vilseck derzeit finanziell gut aufgestellt, die Rücklage sei mit 1,6 Millionen Euro gut gefüllt. Der Schuldenstand liege am Jahresende unter dem Stand des Jahres 2014, die Pro-Kopf-Verschuldung bewege sich bei 683 Euro. Für heuer habe der Stadtrat einen Rekordhaushalt mit einem Gesamtvolumen von 25 Millionen Euro aufgestellt. Es werden keine Darlehen benötigt, sagte Schertl in dem Schreiben. "Dies sei ein deutliches Zeichen der finanziellen Leistungsfähigkeit der Stadt Vilseck."

"Die vergangene Legislaturperiode war die erfolgreichste in der Stadt Vilseck“, meinte Schertl. In den vergangenen sechs Jahren sei eine große Zahl von Bauprojekten umgesetzt worden. Einige Großbaustellen wie der neue Bauhof, die neue Kläranlage, die Generalsanierung der Schule und die Renaturierung der Vilsauen hätten das Bild der Stadt Vilseck und der Großgemeinde in vielfältiger Weise positiv verändert. Mit der Ausweisung von attraktiven Baugebieten konnten jungen Familien kostengünstige Bauplätze angeboten werden. Im Baugebiet Weidenstock-Südhang sei der Preis mit 85 Euro pro Quadratmeter laut Schertls Worten "sehr günstig". Auch in der Ortschaft Schönlind wurde ein kleines Baugebiet für junge Familien erschlossen.

Prägend für die Ortschaft Schönlind war die Übernahme der früheren Ziegelei Merkl durch den neuen Eigentümer, die Ziegelwerke Leipfinger-Bader mit anschließender Sanierung der Gebäude und der Modernisierung des gesamten Betriebsablaufs. Dadurch konnten die vorhandenen Arbeitsplätze gesichert und neue geschaffen werden, heißt es weiter.

Das Gemeinschaftshaus sei der Treffpunkt für die Bürger von Schönlind, Heroldsmühle, Gumpenhof und Ödgodlricht. Der Bürgermeister dankte der FFW Schönlind sowie den Gide-Kickers, die sich in vorbildlicher Weise um ihr Gemeinschaftshaus kümmern. In Gumpenhof sei ein neues Buswartehäuschen aufgestellt worden. Die Stadt bezuschusse die Wegebaumaßnahmen, die von örtlichen Landwirten an den Gemeindewegen vorgenommen wurden.

Eine Maßnahme, die bald zu realisieren sei, so Schertl weiter, ist die Sanierung der Straße vom Kreuzberg nach Heroldsmühle, wo an mehreren Stellen Senkungen aufgetreten sind. "Der Ausbau des Radwegs von Schönlind nach Irlbach ist eine zentrale Forderung im Wahlprogramm der Arbeitnehmer-Eigenheimer", wird Schertl zitiert. Entsprechende Anträge des Stadtrats seien bereits beim Landkreis als zuständigen Straßenbaulastträger eingereicht worden. Kritik übten die Zuhörer an Landrat Richard Reisinger, der dem Ausbau des ungefährlichen Teilstücks der AS 5 von Süß nach Irlbach zustimmte. Aus früheren Gesprächen wisse der Landrat, dass die gefährliche langgezogene Kurve zwischen Irlbach und Schönlind, die mit zwei Leitplanken gesichert ist, dringender mit einem Radweg ausgebaut werden sollte, so eine Meinung aus dem Plenum. Bürgermeister Hans-Martin Schertl forderte, dass der Landkreis die geplante Radweganbindung nach Irlbach zügig umsetzt. Zudem gibt es Planungen der Bahn für den Neubau der Bahnunterführung in Schönlind.

„Wir haben engagierte und kompetente Kandidaten aus fast allen Ortsteilen und Altersklassen, eine ausgewogene Mischung aus erfahrenen Stadträten und neuen ambitionierten Kandidaten“ leitete 3. Bürgermeister Heinrich Ruppert die Vorstellung der Kandidaten ein, die ihre Ziele und Schwerpunkte ihrer politischen Arbeit erläuterten.

Vorsitzender Markus Schertl rief die Vilsecker Wähler dazu auf, alle Kreistagskandidaten aus der Stadt Vilseck – egal von welcher Partei – zu wählen, nur dann könnte auch die Stadt Vilseck im neuen Kreistag mehr Sitze erreichen.

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