21.11.2019 - 15:01 Uhr
VilseckOberpfalz

Wählergemeinschaft Arbeitnehmer-Eigenheimer Vilseck nominiert erneut Hans-Martin Schertl als Bürgermeisterkandidat

Einstimmig nominiert die Wählergemeinschaft Arbeitnehmer-Eigenheimer den Amtsinhaber Hans-Martin Schertl als ihren Bürgermeisterkandidat. Die Stadtratsliste umfasst 20 Bewerber.

20 Kandidaten nominiert die Wählergemeinschaft Arbeitnehmer-Eigenheimer aus Vilseck für die Stadtratswahl. Listenführer ist Hans-Martin Schertl (vorn, Fünfter von links), der seinen Bürgermeisterposten verteidigen will.
von Externer BeitragProfil
Über die Nominierung freuen sich Bürgermeister Hans-Martin Schertl mit seiner Ehefau Gerlinde (Bildmitte) sowie 1. Vorsitzender Markus Schertl und Kreisvorsitzender Albert Geitner (v.l.) und 2. Vorsitzender Heinrich Ruppert und Fraktionsvorsitzender Manuel Plößner (v.r.).

„Mein Ziel ist es, in der nächsten Wahlperiode von 2020 bis 2026 auch weiterhin als Erster Bürgermeister die Geschicke der Stadt Vilseck leiten zu können“, erklärte Schertl bei der Nominierungsversammlung im Vilsecker Sportheim. Die anwesenden fast 40 Mitglieder schenkten sowohl ihm als auch der Kandidatenliste für den Stadtrat geschlossen das Vertrauen.

Vorsitzende Markus Schertl stellte in seinem kurzen Rückblick fest, dass sich die Wählergemeinschaft Arbeitnehmer-Eigenheimer zu einer "tragenden politischen Kraft in der Stadt Vilseck entwickelt hat". Seit der Gründung 1978 habe man die Stadtratsmandate kontinuierlich ausbauen können. Seit 2008 stelle man in diesem Gremium acht Mandate und schon seit 2004 mit Hans-Martin Schertl auch den Ersten Bürgermeister. Dieses Ergebnis gelte es zu verteidigen.

In seiner Bewerbungsrede erinnerte Schertl an viele Bauprojekte, die seit seinem Amtsantritt vor 15 Jahren mit Gesamtinvestitionen von 85 Millionen Euro umgesetzt worden seien oder derzeit noch liefen. Ein Großteil der Infrastruktur der Stadt Vilseck sei erneuert worden, sagte er und nannte den Umbau der Burg Dagestein zum Kulturzentrum, die Generalsanierung der Vilsecker Schule und Sportanlagen und die Ausweisung von Baugebieten in Vilseck, Schlicht und Sorghof. Aktuell werde das Baugebiet Weidenstock mit 60 Parzellen vermarktet.

Einen modernen Bauhof habe man errichtet, für die neue Kläranlage hätten die Bürger keine Zuzahlungen leisten müssen, stellte Schertl fest. Das Freibad sei abschnittsweise saniert worden. Der Breitbandausbau habe begonnen, aber die Firma Telekom brauche 48 Monate, um letzte weiße Flecken abzuarbeiten. Die Vilsaue sei nun ein beliebtes Naherholungsgebiet, acht Feuerwehrfahrzeuge habe man angeschafft, die Kindergärten generalsaniert und für Krippen umgebaut.

Die Wasserversorgung sei durch die Sanierung des Wasserwerks und der Tiefbrunnen sichergestellt, bilanzierte der Bürgermeister. Derzeit würden mit einen Kostenaufwand von vier Millionen Euro viele Wasserleitung im gesamten Stadtgebiet erneuert. „Auch hier braucht der Eigenheimbesitzer keine Zahlungen für die Sanierung leisten“, betonte er. Trotz der vielen Großprojekte sei Vilseck finanziell gut aufgestellt mit mit 790 Euro pro Kopf nur gering verschuldet.

Priorität hat für den Bürgermeister die Erschließung des neuen Gewerbegebiets an der Robert-Bosch-Straße mit dem geplanten Neubau der BayWa und der Ansiedlung eines Drogeriemarkts. Für die Sanierung weiterer Wasserleitungen seien nochmals fünf Millionen Euro vorgesehen. Ferner sollten das Groß-Anwesen am Marktplatz und der Winkelmaier-Stodel in der Burg saniert werden. Der Ausbau der Schloßgasse mit einer Neugestaltung von Marktplatz und Vorstadt stünden ebenso auf der Agenda wie das Anlegen von Regenrückhaltebecken und die Beschaffung von neuen Feuerwehrfahrzeugen.

FW-Kreisvorsitzender Albert Geitner würdigte das Engagement des Bürgermeister: „Hier ist der richtige Mann am richtigen Ort.“ Als Ziel für die Wahlen gab Vorsitzender Markus Schertl aus, weiterhin die bestimmende politische Kraft zu sein und die Mandate zu verteidigen. Man präsentiere den Wählern eine ausgewogene Liste mit qualifizierten Bewerbern aus der gesamten Großgemeinde und neben erfahrenen Mitgliedern auch junge Kandidaten.

Folgende Kandidaten sind für die Stadtratsliste nominiert:

1. Hans-Martin Schertl, Vilseck, 2. Manuel Plößner, Sorghof, 3. Heinrich Ruppert, Reisach, 4. Ben Hörl, Sorghof, 5. Andreas Kredler, Schlicht, 6. Peter Wismeth, Vilseck, 7. Manuel Lindner, Ebersbach, 8. Maria Honig, Vilseck, 9. Roland Renner, Sorghof, 10. Alexander Irlbacher, Sorghof, 11. Rainer Liermann, Gumpenhof, 12. Stephan Pröls, Vilseck, 13. Florian Schertl, Vilseck, 14. Barbara Streit, Schlicht, 15. Markus Schertl, Vilseck, 16. Monika Kautz, Vilseck, 17. Dominik Stubenvoll, Vilseck, 18. Albert Friedrich, Vilseck, 19. Manfred Schmidt, Gressenwöhr, 20. Karl Fenk, Sorghof.

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