10.07.2019 - 13:51 Uhr
VilseckOberpfalz

Wirtshausmusikanten spielen im Hof der Vilsecker Burg Dagestein

Ein angenehmes Ambiente bietet der Hof der Burg Dagestein den Wirtshausmusikanten und ihren Gästen. Der Wettergott meint es gut und schickt zu dem Auftritt die Sonne nach Vilseck.

Eine tolle Kulisse bietet der Burghof den Wirtshausmusikanten, wo die Dagesteiner, die Koiser-Weiwer und die Höidlbrumma (im Hintergrund, von links) zünftig aufspielen.
von Redaktion ONETZProfil

Vorsitzende Barbara Schneider vom veranstaltenden Heimat- und Kulturverein eröffnete die Veranstaltung vor zahlreichen Besucher. Den zünftigen Auftakt machten die Dagesteiner Musikanten, die ein Garant für traditionelle Blasmusik sind, was sie mit Polkas, Zwiefachen und dem Bozener Bergsteiger-Marsch eindrucksvoll bewiesen.

Moderator Thorsten Grädler, der gekonnt durch den Abend führte, stellte dann die Koiser-Weiwer vor. Mutter Gabi und Tochter Theresia kommen aus Nitzlbuch, das Duo kann heuer zehnjähriges Bestehen feiern. In ihrem Programm haben die beiden von ihnen umgetextete Schlager, traditionelles Oberpfälzer Liedgut und Couples. Zwischendurch begeisterte Theresia das Publikum mit ihren Witzen.Etwa den: „Treffen sich zwei Frauen am Friedhof. Sagt die eine zur anderen: Du houst as guad, du derfst scho geißn und ich mou nu kochen.“ Riesigen Beifall erhielten sie, als sie schnell in Lederhosen schlüpften und aus dem bekannten Schlager „Fernando, Alfredo und Jose“ kurzerhand „Da Ferdl, da Fredl und da Sepp“ machten und humorvoll sangen, wie schön es doch war, als sie noch ledig waren.

Die dritten im Bunde waren die Höidlbrumma, eine zusammengewürfelte Truppe aus zwei Mädchen und vier Burschen, die auf Klarinette, Trompete, Tuba und Akkordeon bodenständige Oberpfälzer Kulturmusik spielen und singen. Mit bekannten Stücken wie „Rehbraune Augen“ oder „Schön ist das Leben“ unterhielten sie gekonnt das Publikum.

Ein Höhepunkt waren die Vilsecker Kirwaleit, die, begleitet von den Dagesteiner Musikanten, ihren Kirwatanz vorführten. Besonders großen Applaus bekamen sie für ihre Darbietung zum Lied „Cotton eye Joe“, bei dem sie schmissig ihre Runden drehten.

Bürgermeister Hans-Martin Schertl spielte mit seiner Klarinette bei den Dagesteiner Musikanten mit und freute sich, dass so viele Zuhörer den Weg in den Schlosshof gefunden hatten. Er dankte dem Heimat- und Kulturverein für die Organisation und überreichte zum Dank eine finanzielle Zuwendung der Stadt Vilseck.

Vorsitzende Barbara Schneider und ihre Mannschaft boten in der Pause einen Imbiss und Getränke an, ehe die Musikanten in einem zweiten Teil nochmals zünftig aufspielten.

Die "Koiser-Weiwer" Theresia und Gabi (von links), die nach eigenen Aussagen "Weiwer" sind, weil sie für "Frauen" zu hantig und für "Moidln" zu alt sind.
Die Vilsecker Kirwaleit zeigten nochmal, dass sie in den letzten Jahren nichts verlernt haben und begeisterten mit ihrer Darbietung die Besucher.
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