09.12.2019 - 09:04 Uhr
Vöslesrieth bei PleysteinOberpfalz

Dorfweihnacht in Vöslesrieth

Das Thermometer zeigt keine wesentlichen Grade unter Null an, doch gefühlt ist es bei der Dorfweihnacht Vöslesrieth richtig eisig. Nur gut, dass die offenen Feuer etwas Wärme abgeben.

Vor der Dorfkapelle singt "ChorAhnung", die Besucher der Dorfweihnacht suchen die Nähe der offenen Feuer oder wärmen sich an der heißen Glühweintasse samt Inhalt.
von Walter BeyerleinProfil

Doch die Vöslesriether stört weder Kälte noch Wind: Sie feiern wie alljährlich mit Musik und Textbeiträgen ihre Dorfweihnacht. Reinhold Brey heißt die Gäste willkommen, „ChorAhnung“ singt unter Begleitung von Alexander Völkl zur Eröffnung der Feier von „White Christmas“. Manuela Brey trägt das Gedicht „Zuwendung“ vor.

„Zuwendung durch Menschen ist wie ein Licht, das durch Kälte und Finsternis geht“, heißt es in einer Textzeile dieses Gedichtes. Annalena Brey spielt auf dem Saxophon „Feliz Navidad“, dann erklingt die bekannte Melodie vom Rentier „Rudolph“. „ChorAhnung“ lockert mit seinen Liedern das Programm auf, eine lustige Geschichte handelt vom Schreiben eines Wunschzettels von einem Buben an das Christkind. Da muss selbst Erzählerin Martina Stahl so herzhaft lachen, dass sie die letzte Textzeile fast verschluckt. Simon Brey erzählt von „Advent, das ist die stille Zeit“.

Höhepunkt ist natürlich der Einzug von Bischof Nikolaus mit gesanglicher Begleitung aller Besucher und der Instrumentalisten. Er nimmt sich die Geschehnisse „im Dorf“ im zu Ende gehenden Jahr vor und hat unentwegt die Lacher auf seiner Seite. Natürlich müssen jedem Besucher die Hintergründe oder auch die betreffenden Personen bekannt sein, um entsprechend mitlachen zu können.

Bürgermeister Rainer Rewitzer wünscht allen „Dörflern“ sich gegenseitig etwas mehr Zeit zu schenken, diese Zeit dann auch bewusst wahrzunehmen. Die Dorfweihnacht selbst sei einfach ein Teil Vöslesrieths, meinte das Stadtoberhaupt und verband diese Aussage mit dem Dank an Reinhold Brey und seine Mithelfer für die Gestaltung der Feier.

Höhepunkt ist der Besuche von Bischof Nikolaus, der die Ereignisse "im Dorf" kritisch und auch lustig betrachtet.
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