16.07.2019 - 09:09 Uhr
VohenstraußOberpfalz

Anwohner atmen auf

Die erste Entspannung beim Straßenausbau des Braunetsriether Wegs in Vohenstrauß ist zumindest für die Anwohner gekommen. Diese hatten viel Verständnis und Geduld aufgebracht.

Bürgermeister Andreas Wutzlhofer und Außendienstleiter Karl Frey (von rechts) zeigen sich mit dem Baufortschritt im Braunetsriether Weg vollauf zufrieden. Die erste Entlastung für die Anwohner ist gekommen.
von Elisabeth DobmayerProfil

Die erste Entlastung für die Anwohner im Braunetsriether Weg ist zum Greifen nah. Der Komplettausbau des vielbefahrenen Straßenzugs geht zügig voran. Nach rund zweieinhalb Monaten Bauzeit können die Anwohner zwischen der Frühling- und der Fliederstraße ihre Anwesen nun wieder ungehindert erreichen. Am Montagvormittag rückte die Firma Georg Huber, Inhaber Josef Rappl GmbH & Co. KG aus Rötz mit Walzen und einer großen Teermaschine an, um auf das 150 Meter lange Teilstück die Asphalttragschicht aufzubringen. Die durchschnittliche Fahrbahnbreite beträgt etwa 6 Meter.

Bürgermeister Andreas Wutzlhofer und Außendienstleiter Karl Frey lobten die Grundstücksbesitzer, die während der bisherigen Bauphase mehr als verständnisvoll waren und im Zuge der kompletten Wasserleitungserneuerung soweit erforderlich, auch die Hausanschlüsse gleich mit auswechselten. Zudem verlegte die Stadt vorausschauend Leerrohre für den Breitbandausbau. Auch die Grundstücksanbindungen passten die Eigentümer dem neuen Ausbauniveau an. Dabei wurden sie natürlich von den städtischen Baufachleuten unterstützt. Die Pflasterung der ebenfalls neu angelegten Gehwege erfolgt mit gleichem Betonpflaster, analog den Gehwegen in der Siedler- und Bahnhofstraße.

Aufgrund der angespannten Situation auf dem Bausektor, übernehmen die Pflasterarbeiten Fachkräfte des städtischen Bauhofs. Wutzlhofer sieht in der Teilfertigstellung mit den Anbindungen zur Flur-, Frühlings- und Fliederstraße eine gravierende Entspannung für den örtlichen Verkehrsablauf. Dennoch bleibt dieser Straßenbereich bis zur vollständigen Fertigstellung nur für den Anliegerverkehr frei befahrbar. Ebenso sind bereits im restlichen Sanierungsabschnitt von der Frühlings- bis zur Siedlerstraße Vorarbeiten mit Erneuerungen der Wasserleitung erfolgt. „Somit können nun zügig die weiteren erforderlichen Baumaßnahmen stattfinden“, informierte Frey.

Im städtischen Haushalt wurden für diese Gesamtmaßnahme rund 220 000 Euro vorgesehen. „Diese Summe wird aller Voraussicht nach nicht ganz ausreichen, da die Entsorgung des alten teerhaltigen Einbaus dieser Straße relativ teuer zu Buche schlägt und dies im Vorfeld nicht vollumfänglich abzusehen war“, versicherten Wutzlhofer und Frey.

Bürgermeister Andreas Wutzlhofer und Außendienstleiter Karl Frey (von rechts) zeigen sich mit dem Baufortschritt im Braunetsriether Weg vollauf zufrieden. Die erste Entlastung für die Anwohner ist gekommen.
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