Am Donnerstag läutete die Sterbeglocke in der katholischen Stadtpfarrkirche für Christa Wolf, geborene Schamel. Noch tags zuvor war sie ihrem geliebten Hobby, dem Tennis, nachgegangen und war sogar noch beim Schwimmen. Erst eine Woche zuvor hatte sich die ganze Familie bei einer Feier zum 55. Hochzeitstag von Franz und Christa Wolf getroffen. Diese Feier wird allen in bester Erinnerung an eine äußerst vitale Ehefrau, Mutter und Oma bleiben, die sich bis vor kurzem noch tatkräftig in die Apotheken eingebracht hat und bei Bedarf gerne unterstützte.
Bis vor fünf Jahren war Christa Wolf täglich in der Burg-Apotheke anzutreffen und gab ihren Kunden viele Ratschläge. Stets hatte sie ein Lächeln auf den Lippen und begegnete ihren Mitmenschen freundlich und zuvorkommend. Generationen beriet sie beim Kauf von Arzneimitteln. Ihre Familie war ihr Leben, und sie fühlte sich gut, wenn es ihrem Mann Franz, den zwei Söhnen Martin und Franz sowie den Schwiegertöchtern Elke und Regina sowie den vier Enkeln Sonja, Sebastian, Benjamin und Maximilian gut ging und alles in bester Ordnung war. „Sie war immer für uns da“, sagen ihre Angehörigen.
Gerne lebte Christa Wolf ihre Hobbys wie Tennisspielen, Skifahren oder den täglichen Spaziergang mit einer Freundin oder das Reisen. Aufgewachsen als Tochter der Apothekerin Susanne Schamel und Fritz Schamel legte sie in Weiden ihr Abitur ab und studierte in Würzburg Pharmazie. Dort lernte sie auch ihren späteren Ehemann kennen und lieben, den sie 1965 geheiratet hat. Mit ihr verlieren die Apotheken in der Stadt eine beeindruckende Persönlichkeit und Seniorchefin, die sich nie in den Vordergrund gedrängt hat, aber allseits hoch geschätzt wurde. Diesen Montag, 17. August, findet um 14.30 Uhr das Requiem in der katholischen Stadtpfarrkirche mit anschließender Beisetzung auf dem Friedhof statt. Teilnehmer müssen sich dazu im Pfarrbüro anmelden.













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