Wenn Musik Geschichten erzählt, Sehnsucht weckt und zugleich Gutes bewirken kann, wird aus einem Konzert weit mehr als ein schöner Abend. Das versprach das Benefizkonzert „Trio American Songbook“, zu dem Ute und Albert Sommer mit Sopranistin Laura Demjan in den Vohenstraußer Rathaussaal eingeladen hatten. Der Erlös der Spenden soll dem Verein „Hoffnung für Menschen“ zugutekommen.
Unter dem berühmten Motto von Irving Berlin mit dem schwungvollen Klassiker „There’s No Business Like Show Business“ öffnete sich ein musikalischer Vorhang zu den großen Melodien Amerikas. Es war eine Reise durch die Welt des Broadways und der großen Filmmusik.
Cole Porters „I’ve Got You Under My Skin“ und „I Love Paris“ versprachen musikalische Leichtigkeit. Mit Frederick Loewes „I’ve Grown Accustomed to Her Face“ und dem temperamentvollen „I Could Have Danced“ erklangen Höhepunkte aus der Welt des Musicals. Eindrucksvoll verlief der Ausflug in die Welt des Films. Die Musik von Ennio Morricone aus dem Westernklassiker „Spiel mir das Lied vom Tod“ mit „The Man with the Harmonica“ und „Once Upon a Time in the West“ brachte jene unverwechselbare Atmosphäre auf die Bühne, in der wenige Töne ganze Bilder entstehen lassen.
Ein weiterer Schwerpunkt gehörte Leonard Bernsteins „West Side Story“. Mit „I Feel Pretty“, „Somewhere“, „Maria“, „Tonight“ und „America“ erklang ein musikalisches Feuerwerk zwischen Lebensfreude, Liebe, Hoffnung und Leidenschaft. Das berühmte James-Bond-Titellied von Monty Norman und „Goldfinger“ von John Barry ließen jene unverwechselbare Spannung und Eleganz aufleben, die mit dem berühmtesten Geheimagenten der Filmgeschichte verbunden sind.
Mit „Moon River“ von Henry Mancini und „Somewhere Over the Rainbow“ von Harold Arlen folgten zwei zeitlose Klassiker. Zum Finale stand Leonard Bernsteins anspruchsvolles „Glitter and Be Gay“ auf dem Programm. Die Zugabe mit George Gershwins „Summertime“ verlieh der besonderen Reise durch das „American Songbook“ einen stimmungsvollen Schlusspunkt.
Es war das Zusammenspiel von Ute und Albert Sommer und der Sopranistin Laura Demjan, das dem Konzert seine besondere Farbe gab. Klavier, Gesang und die ausdrucksstarke Stimme der Sopranistin verbanden sich zu einem musikalischen Erlebnis, das von Eleganz, Gefühl und Leidenschaft lebte.













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