Seit zwei Jahren Corona und jetzt auch noch der verrückte Krieg in der Ukraine: da reicht eine Insel wahrlich nicht mehr aus, um auszuspannen und zu relaxen. Deswegen heißt das neue Bühnenprogramm das Vokalensembles „Bertomijo“ auch „Reif für zwei Inseln“. Die Gruppe rockte am Samstagabend mit dem umfangreichen Liederrepertoire die Stadthalle und die rund 130 Besucher gingen begeistert mit.
„Herzlich willkommen Vohenstrauß“, riefen sie von der Bühne aus in die Zuschauerreihen. „Endlich hat es beim zweiten Anlauf mit dem Konzertauftritt geklappt“, so die Sänger, denn ausgerechnet als die fünf Interpreten am 19. März auftreten wollten, schlug eine Nacht zuvor Corona bei einem von ihnen zu. Und nun? Sind sie „reif für zwei Inseln“, wie sie sangen. Mit dem Song „Mama Loo“ von den Les Humphries Singers nahm „Bertomijo“ so richtig Fahrt auf.
Zwei Stunden sollten die Gäste bei all den Vorkommnissen in der Welt nun einfach locker sein dürfen und relaxen. Konzertauftritte werden in Rom, Mailand, Thomasgschieß und Rotterdam folgen, scherzten die Veranstalter bei der bunten a-capella-Show. Sommer- und Karibik-Feeling zauberten sie mit Palmen, bunten Drinks und Urwaldtieren in die Stadthalle. Danach traf Bayerische Bierzeltstimmung auf jamaikanisches Flair. Sommergefühl an kalten Frühlingstagen war genau das, was die Besucher an diesem Abend brauchten und weil es im April ja auch noch so richtig kühl und ungemütlich sein kann, war dieser Abend mit „Bertomijo“ ein zauberhafter Erlebnisabend der rundherum gelungen ist. „Irgendwo auf der Welt gibt’s ein kleines Stückchen Glück“, hieß einer der Titel.
Glück hatten die Zuhörer an diesem Tag auf jeden Fall mit dem Besuch des Konzerts und sie ließen sich auch nicht zweimal bitten beim „Rock mi heit Nacht“. Am Ende wurde am Ausgang in einer Spendenbox für die Ukraine-Hilfe gesammelt und somit auch noch Gutes für andere Menschen getan.


















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.