Vohenstrauß
01.06.2026 - 12:12 Uhr

Chiplesegeräte erleichtern Identifikation entlaufener Haustiere in Vohenstrauß

Künftig wird es rund um Vohenstrauß einfacher, entlaufene Tiere zu identifizieren. Die Hundebesitzerinnen Melanie Bauer und Manuela Stiebitz statteten Polizeiinspektion, Feuerwehr und Straßenmeisterei mit Chiplesegeräten aus.

Drei Chiplesegeräte sollen die Identifikation von entlaufenen Tieren in Vohenstrauß und Umgebung erleichtern, (von rechts): Wolfgang Achtert (Dienststellenleiter der PI Vohenstrauß), Thomas Beierl (Stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Vohenstrauß), Christian Messer, Melanie Bauer, Manuela Stiebitz (mit Hündin Zoe) und Helmut Peintinger (Dienststellenleiter der Straßenmeisterei Vohenstrauß). Bild: ck
Drei Chiplesegeräte sollen die Identifikation von entlaufenen Tieren in Vohenstrauß und Umgebung erleichtern, (von rechts): Wolfgang Achtert (Dienststellenleiter der PI Vohenstrauß), Thomas Beierl (Stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Vohenstrauß), Christian Messer, Melanie Bauer, Manuela Stiebitz (mit Hündin Zoe) und Helmut Peintinger (Dienststellenleiter der Straßenmeisterei Vohenstrauß).

Hunde- und Katzenbesitzer, die sich schon einmal auf die Suche nach ihrem entlaufenen Haustier machen mussten, kennen das Gefühl: Die bange Zeit, bis man den Vierbeiner hoffentlich gesund und munter aufgefunden hat, kann nervenaufreibend sein. Die beiden Hundebesitzerinnen Manuela Stiebitz und Melanie Bauer haben sich deshalb zusammengetan, um die Identifikation von entlaufenen Haustieren einfacher zu machen. Melanie Bauer spendete der Polizeiinspektion Vohenstrauß, der Feuerwehr und der Straßenmeisterei jeweils ein Chiplesegerät. Als „Verbindungsmann“ hatte SPD-Stadtrat Christian Messer den Kontakt hergestellt.

Bei der Übergabe, die bei der PI Vohenstrauß über die Bühne ging, erklärte Erster Polizeihauptkommissar Wolfgang Achtert, dass das Chip-Lesegerät die Arbeit der Polizei sehr erleichtern werde. „Wir sind sehr oft der erste Ansprechpartner, wenn ein Haustier verloren gegangen ist“, meinte der Dienststellenleiter. So könne nun bei einem aufgefundenen Tier sehr schnell der Mikrochip unter der Haut ausgelesen und über das Haustierregister Tasso der Tierhalter ermittelt werden. Den Umweg über das Tierheim Weiden könne sich die Polizei dann künftig in den meisten Fällen sparen.

Die Feuerwehr Vohenstrauß werde das Chip-Lesegerät im Rathaus stationieren. So haben nicht nur die anderen Feuerwehren der Großgemeinde Zugriff darauf, sondern auch die Mitarbeiter des Bauhofs, betonte der stellvertretende Kommandant Thomas Beierl. Für die Straßenmeisterei nahm Dienststellenleiter Helmut Peintinger das Gerät in Empfang. Auch er bedankte sich für die Spende der beiden Frauen. Die Straßenmeisterei stoße bei ihrer Arbeit mitunter auf angefahrene Tiere. Das Gerät erleichtere die Suche nach dem betreffenden Halter enorm.

Manuela Stiebitz demonstrierte an ihrer Hündin Zoe die Funktionsweise und einfache Handhabung des Geräts. Voraussetzung sei natürlich, dass die Tiere gechippt sind. Der Hausarzt setzt dabei den Chip, der eine Zahlenfolge speichert, meist im Bereich des linken Schulterblatts ein. Damit das entlaufene Tier zugeordnet werden kann, muss die Chipnummer zwingend registriert werden. Bekannte Haustierregister sind TASSO oder Findefix.

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